de.wedoany.com-Bericht: Drei führende Unternehmen des asiatischen Marktes haben eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um im südostasiatischen Raum gemeinsam Rechenzentren für künstliche Intelligenz (AIDC) zu errichten.

An der Zusammenarbeit beteiligt sind die Technologieinfrastrukturfirma SB Telecom Singapore (eine Tochtergesellschaft der japanischen SoftBank), das Infrastrukturunternehmen SC Zeus Data Centres, das in ganz Asien Rechenzentren aufbaut, sowie der IT-Management-Dienstleister Robust HPC Group. Die Kooperation konzentriert sich auf zwei zentrale Schwerpunkte: die Bereitstellung, den Aufbau und den Betrieb von GPU-Infrastruktur sowie die Errichtung und Entwicklung von speziellen AIDC-Anlagen in der Region.
Die Beteiligten erklärten, dass dieser Schritt darauf abziele, die unterschiedlichen Fähigkeiten der drei Organisationen zu bündeln, um den schnell wachsenden Bedarf an hochdichten KI-Rechenworkloads in Südostasien zu decken. Gemäß der Vereinbarung wird SC Zeus als bevorzugter Partner fungieren und für den Erwerb von Grundstücken, das Design, den Bau und den Betrieb der zentralen Rechenzentrumsinfrastruktur verantwortlich sein; Robust HPC Group wird die Beschaffung, Bereitstellung und Verwaltung der Hochleistungs-GPU-Cluster leiten; SB Telecom Singapore übernimmt die Ausstattung der Datenhallen, die Integration der IKT-Infrastruktur, die Unterstützung bei der lokalen Bereitstellung sowie wichtige Konnektivitätslösungen.
Die drei Parteien planen, gemeinsam „KI-Fabrik“-Lösungen zu entwickeln und verschiedene Geschäftsmodelle zu erkunden, darunter GPU-as-a-Service-Plattformen und KI-Token-Fabriken. Eine KI-Token-Fabrik ist ein Produktionssystem, das rohe GPU-Rechenleistung und Strom in monetarisierbare intelligente Einheiten (Token) umwandelt.
Die ersten Bereitstellungen konzentrieren sich auf Malaysia, Thailand, Indonesien und Vietnam, mit anschließenden Plänen zur Ausweitung auf den breiteren südostasiatischen Raum und angrenzende Märkte. Hisao Inoue, Geschäftsführer von SB Telecom Singapore, erklärte, dass die drei Parteien durch die Kombination ihrer jeweiligen IKT-Konnektivitätsfähigkeiten, Infrastrukturkompetenzen und Supercomputing-Expertise eine Grundlage für groß angelegte, skalierbare Echtzeit-Rechenumgebungen schaffen könnten, die für die künstliche Intelligenz der Zukunft erforderlich seien.
Den Vorstellungen zufolge werden diese Einrichtungen mit Funktionen wie Flüssigkeitskühlungsinfrastruktur, 800-VDC-Architektur und Netzwerken mit geringer Latenz ausgestattet, um für die KI-Workloads der nächsten Generation gerüstet zu sein.









