US-Lebensmittel-für-Frieden-Programm verschifft 48.420 Tonnen Nahrungsmittelhilfe nach Kenia

2026-08-07 13:47
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de.wedoany.com-Bericht: Das vom US-Landwirtschaftsministerium (USDA) verwaltete Programm „Food for Peace" hat am 5. August eine Lieferung von Nahrungsmittelhilfe nach Afrika abgeschlossen. Ein Frachtschiff mit US-Getreide an Bord ist aus dem Hafen von New Orleans, Louisiana, ausgelaufen. Vertreter der Reis-, Weizen- und Mühlenindustrie waren vor Ort Zeuge der Verladung von 28.420 Tonnen Reis. Das Schiff fuhr anschließend nach Houston, um weitere 20.000 Tonnen Weizen zu laden; das endgültige Ziel ist Kenia. US-Beamte erklärten, dass diese Weizen- und Reislieferung voraussichtlich mehr als eine Million Kenianer ernähren kann, die in diesem Jahr von Hunger bedroht sind.

Gary Millershaski, Präsident der US Wheat Associates und Weizenanbauer aus Kansas, erklärte, dieses Frachtschiff werde mit in den USA angebautem Weizen den Ozean überqueren und dazu beitragen, hungernde Familien zu ernähren. Als Landwirt bestätige dies die Lektion, die er auf der Farm gelernt habe: Wenn der Nachbar in Not ist, muss man helfen.

Das Programm „Food for Peace" wird durch das Agrargesetz autorisiert und aus Agrarmitteln finanziert. Nach einem Jahr der Unsicherheit über die Zukunft des Programms im Dezember 2025 und eines deutlichen Rückgangs der Nahrungsmittelhilfe-Transporte ermöglichte eine ressortübergreifende Vereinbarung dem USDA, die Leitung des Programms zu übernehmen. Ein Bündnis aus mehr als 80 Organisationen hat sich dafür eingesetzt, die Verwaltung von Titel II von „Food for Peace" dauerhaft an das USDA zu übertragen, mit der Begründung, dass dieses eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Verwaltung aller anderen US-Programme für physische Nahrungsmittelhilfe vorweisen kann.

Kim Cooper, Vizepräsidentin für Regierungsangelegenheiten der North American Millers' Association (NAMA), erklärte, das Programm müsse stets höchste Priorität haben. Der Kongress solle im nächsten Agrargesetz die dauerhafte Durchführung des Programms durch das USDA festschreiben, damit US-Landwirte, Müller und Seeleute weiterhin als Bindeglied zwischen in den USA angebautem Getreide und hochwertigen Nahrungsmitteln fungieren können, um Menschen in Notsituationen auf der ganzen Welt zu ernähren.

John Owen, Präsident von USA Rice, erklärte, diese Sachspende sei ein Impuls für die Branche in einer Zeit, in der der Reismarkt dringend Hilfe benötige, und mache die Branche zugleich optimistischer hinsichtlich der Zukunft des Programms „Food for Peace" unter der Leitung des USDA. Er ermutigte den Kongress, das Programm im Rahmen der Debatte über das Agrargesetz dauerhaft an das USDA zu übergeben, um sicherzustellen, dass es weiterhin in den USA angebaute Agrarprodukte an hungernde Haushalte weltweit liefert.

Anfang dieses Jahres wurden im Rahmen des Programms bereits 9.200 Tonnen US-Weizen und 37.700 Tonnen Sorghum nach Äthiopien verschifft.

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