Ghana startet Tomaten-Selbstversorgungsprogramm – erste Phase umfasst über 10.000 Acres

2026-09-15 18:41
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de.wedoany.com-Bericht: Am 15. September starteten das ghanaische Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft und FarmMate Ltd in Anloga in der Volta-Region die Ghana Tomato Self-Sufficiency Initiative (GHATSI). In der ersten Projektphase sollen im Produktionszyklus 2026/2027 über 10.000 Acres Land in 12 Regionen, 40 Verwaltungsbezirken und mehr als 100 Gemeinden abgedeckt werden; das Tomatenversorgungsziel der ersten Phase liegt bei etwa 100.000 Tonnen.

Das Projekt wird im Modell öffentlich-privater Partnerschaft und Vertragslandwirtschaft vorangetrieben und soll Tomatenanbauflächen mit Bewässerung, landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, Finanzierung, Versicherung, zentraler Abnahme und Verarbeitungssystemen verbinden. Teilnehmende Landwirte erhalten Betriebsmittel wie Saatgut und Düngemittel sowie technische Dienstleistungen und Unterstützung durch Ernteversicherungen; die entsprechenden Produktionsaufwendungen können nach der zentralen Abnahme der Agrarprodukte abgerechnet werden.

Dem Projektplan zufolge wird GHATSI vor allem die Tomatenproduktionskapazität in der Trockenzeit und außerhalb der Regenzeit erhöhen und begleitend Anlagen für Sammlung und Transport, Vorbehandlung, Verpackung und Verarbeitung errichten, um Nachernteverluste zu verringern und die Verbindung zwischen Anbau und industrieller Verarbeitung zu stärken. Frühere Planungen sahen die Einrichtung von Tomatenverarbeitungsanlagen vor, um die lokale Weiterverarbeitungskapazität für Tomaten auszubauen.

Informationen des ghanaischen Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zufolge besteht in dem Land seit Langem eine saisonale Versorgungslücke bei Tomaten, und jährlich müssen weiterhin große Mengen frischer Tomaten und Tomatenprodukte importiert werden. Nach vollständiger Umsetzung von GHATSI soll die landesweite jährliche Tomatenproduktion auf etwa 400.000 Tonnen gesteigert werden, um die Importabhängigkeit durch den Ausbau der lokalen Anbau- und Verarbeitungskapazität zu verringern.

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