Kier treibt Vorarbeiten für Klärwerks-Upgrade im Wert von über 265 Millionen Pfund in Großbritannien voran
2026-08-08 11:20
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de.wedoany.com-Bericht: Am 6. August gab die britische Kier Group bekannt, dass sie von Thames Water mit den Vorarbeiten zur Auftragnehmerbeteiligung für das Upgrade des Klärwerks Maple Lodge beauftragt wurde; der Vertragswert beträgt 8,7 Millionen Pfund. Die anfänglichen Zielkosten des Gesamtprojekts übersteigen 265 Millionen Pfund. Kier hat bereits mit der Vertiefung der Planung, dem Lieferrisikomanagement und der Organisation der Bauablaufplanung begonnen.

Das Klärwerk versorgt rund 500.000 Menschen. Die Modernisierungsarbeiten werden bei laufendem Betrieb der Anlage durchgeführt und dienen hauptsächlich der Erweiterung der Abwasserbehandlungskapazität und des Regenwasserrückhaltevolumens sowie der Erneuerung der Behandlungs-, Elektro- und Automatisierungssteuerungssysteme der Anlage.

Zu den Bauleistungen gehören die Umrüstung der Zulaufeinrichtungen, der Rechenanlagen, der Vorklärbecken und des biologischen Behandlungsystems sowie der Neubau von Regenwasserrückhaltebecken, Flusseinleitungsbauwerken und Anlagen zur Belebtschlammbehandlung. Das Projekt umfasst außerdem den Bau von acht Nachklärbecken mit einem Durchmesser von 28 Metern, zwei Anlagen zur tertiären Feststoffentfernung sowie Chemikaliendosiersysteme. Darüber hinaus werden das Mittel- und Niederspannungsverteilnetz, das Überwachungs- und Datenerfassungssystem der Anlage sowie die Notstromversorgungseinrichtungen modernisiert.

Der Zuschlag für das Projekt wurde am 17. Februar erteilt; die Kier Infrastructure and Overseas Limited wurde als Auftragnehmer bestimmt. Der in den Vergabeunterlagen ausgewiesene Projektwert liegt zwischen 140 und 280 Millionen Pfund. Der Vertrag soll am 31. März unterzeichnet werden; die Ausführungsphase dauert vom 1. April 2026 bis zum 29. März 2030.

Die Vorarbeiten im Wert von 8,7 Millionen Pfund dienen der Vervollständigung des Planungskonzepts, der Festlegung des technischen Leistungsumfangs und der Vorbereitung der anschließenden Bauarbeiten. Während der Bauphase bleibt das bestehende Abwasserbehandlungssystem in Betrieb; die neuen Anlagen müssen schrittweise an die vorhandenen Prozesssysteme angeschlossen und in Betrieb genommen werden.

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