Südafrikanisches PGM-Projekt Bengwenyama erhält 30-jährige Abbaulizenz
2026-08-12 11:16
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de.wedoany.com-Bericht: Das südafrikanische Ministerium für Bergbau und Erdöl hat am 7. August dem PGM-Chrom-Projekt Bengwenyama eine Abbaulizenz erteilt, die zunächst für 30 Jahre gilt und danach verlängert werden kann. Die Lizenz umfasst ein 5.280 Hektar großes Bergbaugebiet in der Provinz Limpopo in Südafrika und erlaubt den Abbau von Platingruppenmetallen, Chrom, Gold, Kupfer, Kobalt, Silber und Nickel.

Das Projekt wird von Miracle Upon Miracle Investments gehalten, wobei Southern Palladium 70 % der Anteile an diesem Unternehmen besitzt und der traditionelle Rat von Bengwenyama die restlichen 30 % im Namen der örtlichen Gemeinde hält. Das Projekt befindet sich am östlichen Flügel des Bushveld-Komplexes in Südafrika und umfasst die beiden Farmen Nooitverwacht 324 KT und Eerstegeluk 327 KT.

Mit der Erteilung der Abbaulizenz wurde ein zentrales Genehmigungsverfahren abgeschlossen, das seit der Antragstellung im Jahr 2023 für das Projekt anhängig war. Southern Palladium reichte den Antrag auf Abbaulizenz am 29. September 2023 ein, der im Oktober desselben Jahres von der zuständigen Behörde angenommen wurde; die Umweltgenehmigung für das Projekt wurde 2025 erteilt, woraufhin das Unternehmen bei der Behörde eine Umweltkaution für die Sanierung und Wiederherstellung des Bergbaugebiets einreichte.

Gemäß der optimierten Machbarkeitsstudie (Pre-Feasibility Study) ist die Entwicklung des Projekts in zwei Phasen geplant. In der ersten Phase ist eine Jahresproduktion von über 200.000 Unzen Platingruppenmetallen vorgesehen; nach Erreichen der stabilen Produktion in der zweiten Phase sind eine Jahresproduktion von über 400.000 Unzen Platingruppenmetallen und etwa 1 Million Tonnen hochwertiges Chromkonzentrat geplant. Die 2025 abgeschlossene optimierte Machbarkeitsstudie schätzt einen Nettobarwert (nach Steuern) des Projekts auf 857 Millionen US-Dollar.

Der Vorstand von Southern Palladium hat den Beginn früher Arbeiten wie Tagesaufschlüsse und Rampen bis Ende 2026 genehmigt, wobei die entsprechenden Bauarbeiten weiterhin von der Erteilung der Genehmigungen für Abfallmanagement und Wassernutzung abhängig sind. Aufgrund der Ergebnisse der Aufbereitungstests, der Optimierung der Anlagenkonstruktion und der starken Regenfälle in der ersten Jahreshälfte 2026 wurde die Fertigstellung der endgültigen Machbarkeitsstudie auf das erste Quartal 2027 verschoben.

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