de.wedoany.com-Bericht: Der italienische Energieanlagenbauer Saipem hat am 12. August bekannt gegeben, dass das Unternehmen im Nahen Osten einen Auftrag im Wert von rund 1,8 Milliarden US-Dollar für das Engineering, die Beschaffung, den Bau und die Installation (EPCI) von Offshore-Anlagen erhalten hat.

Gemäß dem Vertrag wird Saipem das Engineering, die Beschaffung von Ausrüstung und Materialien, den Bau an Land sowie die Installation auf See für Offshore- und Unterwasseranlagen übernehmen. Das EPCI-Modell integriert Engineering, Beschaffung, Bau und Installation in ein einheitliches Ausführungssystem, wobei der Auftragnehmer die Lieferung von Ausrüstung und Materialien, Fertigungsstandorte, Bauschiffe sowie Ressourcen für die Offshore-Installation koordinieren muss.
Dieser Auftrag setzt die Auftragsstruktur von Saipem im Offshore-Markt des Nahen Ostens fort. Das Unternehmen hat in der Region zuvor Projekte wie Offshore-Plattform-Jackets, Plattform-Oberteile, Unterwasserpipelines, Verbundseekabel, Steuerkabel, Glasfaserkabel sowie die Modernisierung bestehender Offshore-Anlagen übernommen und damit eine technische Kompetenz aufgebaut, die Offshore-Strukturen, Unterwasser-Transportsysteme und Brownfield-Modernisierungen abdeckt.
In Bezug auf die Ressourcen für die Projektausführung verfügt Saipem derzeit über 5 Fertigungsstandorte und 17 eigene Offshore-Bauschiffe, die für den Bau von Offshore-Strukturen, die Verlegung von Unterwasserpipelines, schwere Hebearbeiten und die Installation von Unterwasseranlagen eingesetzt werden können. Das Unternehmen betreibt außerdem 12 Bohrplattformen, von denen 9 eigene Vermögenswerte sind.
Der neue Auftrag im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar wird den Auftragsbestand von Saipem im Offshore-Bereich weiter stärken. Mit dem Eintritt des Projekts in die Engineering- und Beschaffungsphase werden die damit verbundenen Bau- und Offshore-Installationsarbeiten gemäß den vertraglichen Vereinbarungen vorangetrieben.





















