de.wedoany.com-Bericht: Am 12. August schloss der brasilianische Übertragungsnetzbetreiber Taesa die Übernahme von fünf Übertragungsnetz-Projektgesellschaften von Energisa ab. Der Unternehmenswert der Transaktion beläuft sich auf rund 2,4 Milliarden Real, wobei Taesa 1,638 Milliarden Real als Kaufpreis für die Anteile an die Verkäuferin zahlte; der Restbetrag entfällt im Wesentlichen auf die Nettoverschuldung der Projektgesellschaften.

Die Übernahme umfasst Energisa Goiás Transmissora de Energia I, Energisa Pará Transmissora de Energia I, Energisa Pará Transmissora de Energia II, Energisa Tocantins Transmissora de Energia I und Energisa Tocantins Transmissora de Energia II. Alle fünf Übertragungskonzessionsanlagen sind bereits in kommerziellem Betrieb und befinden sich in den brasilianischen Bundesstaaten Goiás, Bahia, Pará und Tocantins.
Zu den betreffenden Anlagen gehören rund 1.305 Kilometer Übertragungsleitungen, 12 Umspannwerke und eine Übertragungskapazität von 4.494 Megavoltampere. Die zulässigen Erlöse für den Zeitraum 2026–2027 belaufen sich auf rund 305 Millionen Real, die durchschnittliche Restlaufzeit der Konzessionen beträgt etwa 22 Jahre. Nach Abschluss der Transaktion werden diese Projekte in das Übertragungsnetz-Portfolio von Taesa integriert.
Energisa und Taesa unterzeichneten im Mai 2026 einen Aktienkaufvertrag. Der damals festgelegte Basispreis für die Anteile betrug 1,545 Milliarden Real und war ab dem 31. Dezember 2025 an den brasilianischen Interbankeneinlagensatz gekoppelt. Nach Erfüllung der Vollzugsbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen, Zustimmung der Gläubiger und Billigung durch die Hauptversammlung, stieg der endgültige Zahlungsbetrag auf 1,638 Milliarden Real. Der Transaktionspreis kann innerhalb von 90 Tagen nach Abschluss weiterhin gemäß den vertraglichen Vereinbarungen angepasst werden.
Energisa gab an, die Erlöse aus dem Vermögensverkauf zur Reduzierung der Konzernverschuldung zu verwenden. Zusammen mit den zuvor aus dem Verkauf der Denerge-Vorzugsaktien erzielten 1,4 Milliarden Real ist das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA des Konzerns von 3,5 auf 3,1 gesunken.
Nach dem Verkauf der genannten Projekte behält Energisa weiterhin sechs Übertragungsanlagen in Betrieb und drei im Bau. Von den drei im Bau befindlichen Projekten – EAM 1 Phase 2, EAM 2 und EMA – wird erwartet, dass sie zwischen August 2027 und Juni 2030 schrittweise in Betrieb gehen; die zulässigen Erlöse aller verbleibenden Anlagen werden auf 737 Millionen Real geschätzt.





















