de.wedoany.com-Bericht: Die australische Firma Maritana Minerals hat im östlichen Goldfeld Westaustraliens das erste 4.000 Meter umfassende Luftkernbohrprogramm im Goldprospektionsgebiet Wilsons gestartet, das sich auf die Überprüfung einer Boden-Goldanomalie mit einer Fläche von mehr als 2,5 km × 1,5 km konzentriert. Das Prospektionsgebiet liegt etwa 400 Meter nördlich des Black-Swan-Aufbereitungszentrums.

Diese Bohrung ist die erste groß angelegte, gezielte Goldbohrung im Prospektionsgebiet Wilsons. Die Bohrlöcher werden die Deckschicht durchteufen und das Grundgebirge, die Verwitterungszonenstruktur sowie die tiefen geochemischen Merkmale unterhalb der Anomalie testen, um die für die Goldmineralisierung maßgeblichen strukturellen und lithologischen Bedingungen zu identifizieren.
Die Boden-Goldanomalie von Wilsons wurde 2024 durch systematische UltraFine+-Bodenprobenahme ermittelt und ist entlang des Streichens weiterhin offen. Innerhalb der Anomalie wurden natürliche Goldnuggets gefunden; die höchste Gehaltsprobe aus goldführenden Quarzgang-Fragmenten betrug 1,25 g/t. Zudem wurden in historischen Bohrungen, die zuvor hauptsächlich auf Nickel abzielten, Mineralisierungsabschnitte von 0,4 m mit einem Goldgehalt von 6,41 g/t angetroffen.
Frühere Explorationsarbeiten in der Region Black Swan konzentrierten sich hauptsächlich auf Sulfid-Nickel; nur wenige historische Bohrkernproben wurden auf Gold analysiert. Das Goldpotenzial unterhalb der Wilsons-Anomalie wurde bislang nicht durch gezielte Bohrungen verifiziert. Das Prospektionsgebiet liegt innerhalb bereits genehmigter Bergbaupachtverträge und weist eine vergleichsweise geringe Infrastrukturdistanz zum Black-Swan-Aufbereitungszentrum auf.
Maritana Minerals wird das diesjährige 4.000 Meter umfassende Luftkernbohrprogramm abschließen und Proben zur Analyse einreichen. Auf Grundlage der geologischen Dokumentation und der Untersuchungsergebnisse werden anschließende Bohrzielgebiete bestimmt. Das Unternehmen plant außerdem, die nördliche Fortsetzung der Wilsons-Anomalie in den im zweiten Quartal 2026 erworbenen Claim-Bereich zu testen sowie weitere im Rahmen der Bodenprobenahme 2024 identifizierte Anomalien zu erkunden. Erste Bohrergebnisse werden voraussichtlich zwischen Ende September und Anfang Oktober 2026 veröffentlicht.





















