Perus Solgas investiert über 2 Millionen US-Dollar, um die GLP-Speicherkapazität um 75 % zu erhöhen

2026-08-15 09:49
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de.wedoany.com-Bericht: Solgas plant, seine Infrastruktur für die Versorgung mit Flüssiggas (GLP) in Peru zu erweitern, um den Auswirkungen möglicher klimatischer oder logistischer Notfälle auf die Energieversorgung zu begegnen. Diese Investitionsrichtung steht im Einklang mit der kürzlich vom peruanischen Ministerium für Energie und Bergbau veröffentlichten Ministerialresolution Nr. 310-2026-MINEM/DM, die Projekte zur Erhöhung der Kraftstoffspeicherkapazität als Projekte von sektoralem Interesse einstuft.

Im Werk Trujillo führt Solgas derzeit ein Investitionsprojekt mit einem Gesamtvolumen von über 2 Millionen US-Dollar durch. Geplant ist die Installation von drei neuen Lagertanks, wodurch die Speicherkapazität von 264.000 Gallonen auf 462.000 Gallonen erhöht wird – ein Anstieg von 75 %. Nach Abschluss der Erweiterung verlängert sich die Anzahl der Tage, an denen die nördliche Region aus eigener Produktion versorgt werden kann, von 3,5 auf 6 Tage. Selbst bei Hafenstilllegungen aufgrund von Wellengang oder bei Straßenblockaden kann die Versorgung in den Regionen La Libertad, Lambayeque, Cajamarca und Áncash aufrechterhalten werden.

Parallel dazu führt das Unternehmen technische und Risikobewertungsstudien für den Bau eines vierten Kugeltanks am Terminal Ventanilla durch. Das Projekt sieht vor, in der ersten Phase zusätzliche Reserven von 4.800 Tonnen zu schaffen, wodurch die bestehenden Reserven des Werks von 16.600 Tonnen weiter erhöht werden.

Solgas erklärte, dass die genannten Projekte den Willen des Unternehmens widerspiegeln, die peruanische Energieinfrastruktur durch konkrete Investitionen zu stärken. Angesichts der Tatsache, dass die durchschnittliche Kraftstoffspeicherkapazität des Landes derzeit nur etwa drei Tage beträgt, ist die Einstufung als Projekte von sektoralem Interesse von großer Bedeutung für die Entwicklung der strategischen Infrastruktur. Die entsprechenden Investitionen werden nach Erhalt der erforderlichen Genehmigungen offiziell gestartet.

Mario Matuk, Generaldirektor von Solgas, erklärte, dass Peru ein solides GLP-Versorgungssystem aufbauen müsse. Das Unternehmen verfüge bereits über konkrete Investitionen und Projekte, um dieses Ziel voranzutreiben, darunter die laufende Erweiterung des Werks Trujillo sowie das geplante vierte Kugeltankprojekt in Ventanilla, um der peruanischen Bevölkerung und der nationalen Produktion zugutezukommen.

Solgas betonte außerdem, dass diese Infrastrukturen das regionale Logistiksystem des Unternehmens ergänzen würden. Dadurch könne das Unternehmen im Notfall Rettungsschiffe vom internationalen Markt mobilisieren, um Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden im ganzen Land kontinuierlich zu versorgen und so zur Energiesicherheit Perus beizutragen.

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