Brasilianisches Mero-Ölfeld erreicht mit FPSO eine Spitzenförderung von 180.000 Barrel pro Tag

2026-08-21 09:56
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de.wedoany.com-Bericht: Die FPSO Alexandre de Gusmão, eine schwimmende Produktions-, Lager- und Entladeeinheit, hat im Mero-Ölfeld im Vorsalzgebiet des brasilianischen Santos-Beckens die projektierte Spitzenförderkapazität erreicht, mit einer Tagesverarbeitungskapazität von 180.000 Barrel Öl. Diese FPSO ist die fünfte Plattform dieser Art im Mero-Ölfeld und wird von der brasilianischen Erdölgesellschaft (Petrobras) von SBM Offshore geleast. Sie ist für den Anschluss von 12 Bohrlöchern ausgelegt, davon 6 Förderbohrungen und 6 Wasser- oder Gasinjektionsbohrungen; derzeit sind tatsächlich 5 Förderbohrungen und 3 Injektionsbohrungen angeschlossen.

Das Mero-Ölfeld ist derzeit das drittgrößte Ölfeld Brasiliens nach Produktionsmenge, hinter Búzios und Tupi. Neben der Alexandre de Gusmão sind auf dem Feld auch die FPSO Pioneiro de Libra, Guanabara, Sepetiba und Marechal Duque de Caxias eingesetzt. Bevor diese FPSO ihre maximale Förderkapazität erreichte, betrug die durchschnittliche Tagesproduktion von Mero im zweiten Quartal 2026 etwa 740.000 Barrel. Das Feld verfügt außerdem über das seismische Überwachungsprojekt PRM, ein Netzwerk von Unterwassersensoren, das zur Verbesserung der Lagerstättenverwaltung und zur Erhöhung der Ausbeutungsrate dient.

In Mero wird zudem die von Petrobras entwickelte und patentierte HISEP-Technologie zum Einsatz kommen, die das geförderte Öl auf dem Meeresboden vom begleitenden, kohlendioxidreichen (CO₂) Gas trennt und das Gas direkt in die Lagerstätte zurückinjiziert. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit von Petrobras mit Shell Brasil, TotalEnergies, CNPC, CNOOC und der brasilianischen Vorsalz-Erdölgesellschaft (PPSA) betrieben, wobei PPSA den Produktionsteilungsvertrag im Namen der brasilianischen Bundesregierung verwaltet.

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