Am 10. Juni genehmigte die brasilianische Wettbewerbsbehörde CADE offiziell eine Kooperationsvereinbarung zur Eigenstromerzeugung aus Windenergie zwischen dem lokalen Manganlegierungsunternehmen Nexus Manganes SA und dem Energieriesen Engie Brasil Energia SA (BVMF:EGIE3). Laut von CADE veröffentlichten Dokumenten wird Nexus eine Minderheitsbeteiligung an einer Tochtergesellschaft von Engie Brasil Energias Complementares Participações Ltda erwerben und sich am Betrieb und der Kontrolle der Zweckgesellschaft (SPE) des Windkraftprojekts beteiligen.

Die konkreten finanziellen Details des Kooperationsprojekts, einschließlich Investitionsumfang, vertraglich vereinbarter Energielieferung, Projektname und Kooperationszeitraum, wurden bislang nicht öffentlich bekannt gegeben. Wesentliche Informationen sind weiterhin vertraulich. Nexus erklärte gegenüber CADE, dass diese Kooperation das strategische Engagement des Unternehmens im Bereich nachhaltige Entwicklung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen weiter vertieft, indem ein Teil des Energiebedarfs durch selbst erzeugten Strom gedeckt wird. Engie betonte, dass die Vereinbarung in hohem Maße mit seiner langfristigen Strategie zur Entwicklung, Umsetzung und zum Betrieb von Projekten für erneuerbare Energien übereinstimmt und die koordinierte Entwicklung der brasilianischen Lieferkette für saubere Energie fördern wird.
Diese Transaktion unterstreicht die enge Verknüpfung des brasilianischen Industriesektors mit den Energieunternehmen im Rahmen der grünen Transformation und soll ein Demonstrationsbeispiel für das Modell der industriellen Eigenstromerzeugung in Südamerika liefern.









