Indiens Generaldirektion für Außenhandel hebt am 24. August Exportbeschränkungen für Weizen und Mehl auf

2026-08-25 17:17
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de.wedoany.com-Bericht: Die Generaldirektion für Außenhandel (Directorate General of Foreign Trade, DGFT) Indiens hat am 24. August zwei Mitteilungen veröffentlicht, mit denen die Exportbeschränkungen für Weizen und Hartweizen aufgehoben und der freie Export von Weizenmehl und verwandten Produkten (einschließlich Atta, Maida und Rava) gestattet wird. Ab sofort gelten für die genannten Produkte die regulären Exportbestimmungen.

Indien hatte im Jahr 2022 Exportbeschränkungen für Weizen und Weizenmehl eingeführt, um auf Störungen des globalen Marktes zu reagieren, die inländische Nahrungsmittelversorgung zu sichern und die Inflation einzudämmen. Mit diesen Mitteilungen werden die entsprechenden Beschränkungen nun offiziell aufgehoben.

Der Auslandsdienst des US-Landwirtschaftsministeriums (Foreign Agricultural Service, FAS) erklärte, dass dank günstiger Wetterbedingungen sowohl die Anbaufläche als auch die Ertragsaussichten in den wichtigsten Weizenanbaustaaten Indiens Rekordwerte erreichen. Die Produktion im Marktjahr 2026-27 wird auf 120 Millionen Tonnen geschätzt, was die vierte Rekordernte in Folge darstellt. Obwohl Indien kein globaler Hauptexporteur ist, bietet die jüngste Serie guter Ernten als zweitgrößter Weizenproduzent der Welt nach China günstige Voraussetzungen für eine Ausweitung der Exporte.

Der FAS zufolge spielt Indien auf dem globalen Weizenmarkt eine intermittierende Rolle: In Jahren mit angespannter inländischer Versorgung oder ungewöhnlichen Wettereinflüssen auf die Ernte importiert das Land Weizen, während es in Zeiten inländischer Überschüsse oder hoher staatlicher Lagerbestände Weizen exportiert. Bereits im Januar dieses Jahres hatte Indien das Exportverbot teilweise gelockert und im Rahmen eines staatlich kontrollierten Exportkontingentsystems den Export von 2,5 Millionen Tonnen Weizen und 1 Million Tonnen Weizenprodukten erlaubt.

Nach Analyse des FAS dürfte der Großteil des indischen Weizens aufgrund von Transport- und Logistikvorteilen in die Nachbarländer Bangladesch, Nepal, Bhutan sowie nach Südostasien geliefert werden; der Großteil der Weizenprodukte (Atta oder Weizenmehl zur Herstellung indischer Brotsorten) wird an die indische Diaspora im Nahen Osten und in Südostasien gehen.

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