Australisches Krankenhaus setzt DAS zur Behebung von Funklöchern bei drei Netzbetreibern ein

2026-08-27 14:45
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de.wedoany.com-Bericht: Ein Gemeinschaftskrankenhaus in Australien hat im Rahmen seines Erweiterungsprojekts das Multi-Operator-Active-Distributed-Antenna-System (DAS) Nextivity Quatra 4000e installiert, um Nutzern der drei Netzbetreiber Telstra, Optus und Vodafone im neuen Klinikbereich eine durchgehend stabile Mobilfunkverbindung zu ermöglichen.

Netzabdeckung

Das Erweiterungsprojekt des Krankenhauses zielt darauf ab, den Druck auf die Krankenhäuser der Region zu verringern. Mit der steigenden Zahl von medizinischem Personal und Patienten gewinnt die Abhängigkeit moderner Gesundheitsdienste von leistungsfähiger digitaler Infrastruktur zunehmend an Bedeutung. Die beim Bau verwendeten Materialien schirmen jedoch Mobilfunksignale deutlich ab, was zu instabilem Empfang in verschiedenen Bereichen des neuen Klinikgeländes führt und die Kommunikation des Personals sowie den täglichen Betrieb unmittelbar beeinträchtigt.

Nach einer detaillierten Standortbewertung entschied sich das Krankenhaus für die Nextivity Quatra 4000e als Lösung. Dieses Multi-Operator-Active-DAS-Hybridsystem ist für große Innenräume konzipiert und bietet ausgewogene 5G-, 4G- und 3G-Signale.

Das System besteht aus einer Netzwerkeinheit (NU), fünf Abdeckungseinheiten (CU) und 16 Antennen. Die Netzwerkeinheit fungiert als Frontend des Systems und empfängt das Donorsignal über eine Hochgewinn-Außenantenne aus der Luft; die Abdeckungseinheiten sind über Glasfaserverkabelung verteilt und gewährleisten eine verlustfreie Signalübertragung im Krankenhausgebäude; die 16 Antennen sind in klinischen Bereichen und öffentlichen Zonen installiert, um Funklöcher zu beseitigen. Vor der Installation bestätigten Messungen, dass die Makro-Signale der drei Netzbetreiber stark genug sind, um von der Quatra-Hardware effektiv verstärkt und verteilt zu werden.

Bei der Installation mussten zwei wesentliche Herausforderungen bewältigt werden. Erstens war der ursprünglich für die Netzwerkeinheit gewählte Standort räumlich stark von den bestehenden Versorgungseinrichtungen des Krankenhauses beengt; nach Abstimmung mit den zuständigen Stellen installierten die Techniker die Einheit an einem alternativen Standort, der alle technischen Anforderungen erfüllte und die kritische Krankenhausverkabelung nicht beeinträchtigte. Zweitens musste die Integrität des Brandschutzes während der Bauarbeiten aufrechterhalten werden. In Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus und einem spezialisierten Brandschutz-Abdichtungsunternehmen wurden alle Kernbohrungen und Kabeldurchführungen gemäß den entsprechenden Sicherheitsvorschriften abgedichtet und fachgerecht zertifiziert.

Nach Abschluss der Inbetriebnahme veränderte sich die Konnektivität im Krankenhaus deutlich. Nutzer aller drei Netzbetreiber erhalten nun volle Signalstärke und nahtlose Abdeckung im gesamten Gebäude; das Netz unterstützt 5G und bietet damit eine Infrastrukturgrundlage für aktuelle und zukünftige Medizintechnik; die Kommunikationszuverlässigkeit des medizinischen Personals ist gewährleistet, was zur Verbesserung der Patientenversorgung beiträgt. Die medizinische Einrichtung zeigte sich mit dem Ergebnis der Installation äußerst zufrieden und ist der Ansicht, dass die Netzwerkkonnektivität den strengen Anforderungen des erweiterten regionalen Krankenhauses gerecht wird.

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