ePointZero übernimmt Anteile an Azura Power in Nigeria und weiteren Ländern

2026-09-01 14:48
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de.wedoany.com-Bericht: Die 2PointZero-Gruppe hat über ihre Tochtergesellschaft ePointZero angekündigt, 90 % der Anteile am panafrikanischen unabhängigen Stromerzeuger Azura Power zu erwerben. Azura Power betreibt Kraftwerke mit einer installierten Gesamtleistung von 752 MW in Nigeria, Senegal und Mosambik. Die Transaktion nennt keine finanziellen Bedingungen oder den voraussichtlichen Abschlusszeitpunkt.

Die Übernahme erfolgt über eine von ePointZero und Amaya Capital gemeinsam gegründete Akquisitionsgesellschaft; erworben werden die von Actis und Africa50 gehaltenen Anteile an Azura Power. Amaya Capital gründete Azura Power im Jahr 2010 und wird nach Abschluss der Transaktion eine Minderheitsbeteiligung von 10 % behalten.

Azura Power besitzt und betreibt Kraftwerke in Nigeria, Senegal und Mosambik und liefert jeweils rund 10 % der Grundlaststromversorgung der Netze in diesen drei Ländern. Zu den betriebenen Anlagen gehören das Kraftwerk Azura-Edo in Nigeria (461 MW), das Kraftwerk Tobene in Senegal (116 MW) sowie das Kraftwerk CTRG in Mosambik (175 MW). Das Unternehmen verfügt darüber hinaus über eine Wachstumspipeline von mehr als 1,5 GW und plant, die Kapazität in den kommenden Jahren durch Erdgas- und Erneuerbare-Energien-Projekte auszubauen.

Azura Power erklärte, dass der Strombedarf in Afrika bis 2040 voraussichtlich nahezu doppelt so hoch sein werde wie heute, angetrieben durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und industrielle Entwicklung.

Dave Peacock, Chief Executive Officer der Azura-Power-Gruppe, erklärte, das Vertrauen von ePointZero in das Unternehmen sei eine starke Anerkennung der Leistungen des Teams in den vergangenen zehn Jahren; er dankte den Aktionären für ihre langjährige Zusammenarbeit und Unterstützung. Mit dem Einstieg von ePointZero werde Azura auf der bestehenden Basis die Möglichkeiten erweitern und sein Wachstum im afrikanischen Energiesektor beschleunigen.

Azura Power wurde zuvor von Institutionen wie der Weltbank, der britischen International Investment Corporation (BII), der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), der US-amerikanischen International Development Finance Corporation (DFC), der niederländischen Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft (FMO), der International Finance Corporation (IFC), der Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA) und der französischen Entwicklungsfinanzierungsinstitution Proparco finanziell unterstützt. Das Unternehmen erklärte, es werde sich weiterhin auf die Bereitstellung zuverlässiger Stromversorgung konzentrieren und über das Projekt „Power to Change“ Gemeinschaftsinitiativen durchführen.

Die Transaktion spiegelt den Fokus von ePointZero auf Infrastrukturinvestitionen wider, die durch langfristige Einnahmeströme und eine vorhersehbare Nachfrage gestützt werden.

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