Subsea7 erhält Auftrag im US-Golf von Mexiko im Wert von 50 bis 150 Millionen US-Dollar

2026-09-04 08:58
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de.wedoany.com-Bericht: Am 2. September erhielt der Unterwasser-Engineering-Dienstleister Subsea7 einen Unterwasser-Engineering-Auftrag von LLOG Exploration für das Entwicklungsprojekt Who Dat East. Subsea7 stufte den Auftrag als „sizeable" ein, was einer Auftragssumme von 50 bis 150 Millionen US-Dollar entspricht. Who Dat East liegt im Pachtgebiet MC 509-1 im Mississippi Canyon im US-Golf von Mexiko in einer Wassertiefe von etwa 1.300 Metern.

Der Vertragsumfang umfasst die Herstellung, den Transport und die Installation von etwa 29 Kilometern Stahl-Steigleitungen sowie eines Pipe-in-Pipe-Systems, um Who Dat East an das bestehende Who-Dat-Schwimmproduktionssystem anzuschließen, sowie die Installation von Steuerkabeln und Unterwasser-Kontrollsystemen. Das Projektmanagement und die technische Planung werden umgehend im Subsea7-Büro in Houston aufgenommen, die Offshore-Installationsarbeiten sind für 2028 geplant.

Die endgültige Investitionsentscheidung für Who Dat East wurde bereits im August getroffen. Das Projekt wird von LLOG Exploration, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Harbour Energy, betrieben. Das Entwicklungskonzept sieht eine Einzelbohrung mit Unterwasser-Anbindung vor, bei der die 2024 erbohrte Entdeckungsbohrung Who Dat East nach der Fertigstellung an das bestehende Who-Dat-Schwimmproduktionssystem angeschlossen wird. Zu den Projektpartnern gehören Harbour Energy mit 40 %, Karoon USA mit 40 % und Westlawn Americas Offshore mit 20 %. Die erste Produktion wird für die zweite Jahreshälfte 2028 erwartet.

Das Entwicklungskonzept für Who Dat East befand sich zuvor bereits in der Front-End-Engineering-Design-Phase. Nach Angaben von Karoon liegt die Entdeckung etwa 27 Kilometer östlich des Who-Dat-Schwimmproduktionssystems und enthält Erdgas- und Kondensatressourcen; die vorläufigen Studien führten letztlich zu einem Entwicklungskonzept mit einer einzelnen Bohrung, die direkt an die bestehenden Produktionsanlagen angeschlossen wird, wobei die Möglichkeit für zukünftige zusätzliche Entwicklungsbohrungen offen bleibt.

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