Fidschi treibt 142-MW-Solar- und 240-MWh-Speicherprojekt voran, kommerzieller Betrieb bis Q1 2029 geplant

2026-09-07 17:00
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de.wedoany.com-Bericht: Am 7. September treiben EPC Renewables und die spanische Grupo Cobra gemeinsam mit dem staatlichen Energieversorger Fidschis, Energy Fiji Limited, das Solar- und Speicherprojekt Yaqara voran. Das Projekt umfasst den Bau von 142-MW-Solarstromerzeugungsanlagen und einem 240-MWh-Batteriespeichersystem und wird in zwei Phasen umgesetzt: Phase 1 umfasst 22 MW Solarstrom plus 40 MWh Speicher, Phase 2 erweitert auf 120 MW Solarstrom plus 200 MWh Speicher. Die drei Parteien haben eine Absichtserklärung unterzeichnet; das Projekt geht nun von der Vorprojektphase in die Phase der Geschäftsvereinbarungen und Umsetzungsvorbereitung über.

EPC Renewables wird für Projektfinanzierung, Entwicklung, Bau, Eigentum, Betrieb und Wartung verantwortlich sein und die Stromabnahme über langfristige Stromliefervereinbarungen mit Energy Fiji Limited sicherstellen. Parallel dazu hat EPC Renewables eine separate Kooperationsvereinbarung mit Grupo Cobra unterzeichnet, wonach beide Seiten bei der technischen Planung, Beschaffung und dem Bau der ersten Phase sowie der späteren Erweiterungen zusammenarbeiten; damit tritt Grupo Cobra in das EPC-Umsetzungssystem des Projekts ein.

Energy Fiji Limited plant, die Verhandlungen über den Stromabnahmevertrag (PPA) mit EPC Renewables bis zum ersten Quartal 2027 abzuschließen; das Projektziel ist die Aufnahme des kommerziellen Betriebs nicht später als im ersten Quartal 2029. In diesem Zeitrahmen liegen die Schwerpunkte der aktuellen Phase auf Due Diligence, der Bestätigung der PPA-Bedingungen sowie der parallelen Entwicklung der zugehörigen Übertragungsinfrastruktur mit dem Stromerzeugungsprojekt.

Nach Fertigstellung wird das Yaqara-Projekt eine der größten integrierten Solar- und Speicheranlagen Fidschis sein. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung Fidschis liegt derzeit bei etwa 49 %; Energy Fiji Limited plant, diesen Anteil auf 60 % bis 2029 und 90 % bis 2035 zu erhöhen. Durch die zeitliche Verschiebung und Regelung des Solarstroms mittels des großflächigen Batteriesystems kann das Projekt in Spitzenlastzeiten gespeicherte Energie freisetzen, die Abhängigkeit des Inselnetzes von importierten Dieselaggregaten verringern und die Spitzenlastregelung sowie die Versorgungsstabilität des Systems verbessern.

Das Projekt wird zudem mit der späteren Infrastrukturentwicklung in der Region Yaqara verzahnt. EPC Renewables erklärt, dass eine stabile Versorgung mit erneuerbarem Strom künftige Bauvorhaben in den Bereichen Wohnen, Tourismus, Gewerbe, Industrie, Hafen und Flughafen in der Region unterstützen kann. Das Projekt wird voraussichtlich rund 200 lokale Arbeitsplätze schaffen und durch Elektroschulungen, Ausbildungsprogramme und technische Weiterbildung ein lokales Fachkräfteteam für neue Energietechnik aufbauen.

Strukturell betrachtet ist Yaqara kein reiner Solarpark, sondern folgt einem integrierten Entwicklungsmodell aus „Solarstrom + Speicher + langfristigem Stromabnahmevertrag + zugehöriger Übertragungsinfrastruktur“. Dabei übernehmen die 22 MW Solarstrom und 40 MWh Speicher der ersten Phase die technische Validierung des Projekts und die Stromversorgung in der ersten Betriebsphase, bevor die Gesamtkapazität in Phase 2 auf 142 MW und 240 MWh erweitert wird. Mit dem geplanten Abschluss des PPA bis zum ersten Quartal 2027 konzentrieren sich die weiteren Meilensteine auf die Sicherstellung der Finanzierung, die Vertiefung der EPC-Verträge, den Netzzugang für die Übertragung sowie den Baubeginn der ersten Phase.

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