ZHAW-Bericht: Anteil der Agri-Photovoltaik an Schweizer Gesamtleistung 2025 bei 0,0 %
de.wedoany.com-Bericht: Ein technischer Bericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW Zurich University of Applied Sciences) zeigt, dass bodenmontierte Anlagen 0,1 % und Agri-Photovoltaik-Anlagen 0,0 % (gerundet) der gesamten Photovoltaik-Leistung in der Schweiz ausmachen. Der Bericht kommt zum Schluss, dass diese Zahlen die Gesamtsituation der bodenmontierten Photovoltaik, insbesondere der Agri-Photovoltaik, in der Schweiz weitgehend zusammenfassen.

Gemäss dem schweizerischen Energiegesetz muss die jährliche Stromerzeugung aus nicht-wasserkraftbasierten erneuerbaren Energien bis 2035 auf 35 Terawattstunden und bis 2050 auf 45 Terawattstunden steigen. Im Jahr 2025 betrug die installierte Photovoltaik-Leistung in der Schweiz 8,2 Gigawatt, mit einer jährlichen Stromerzeugung von etwa 8,2 Terawattstunden. Da der Photovoltaik voraussichtlich eine Schlüsselrolle zukommt, müssten landesweit jährlich 2 bis 2,5 Gigawatt an neuer Kapazität zugebaut werden, um diese Ziele zu erreichen. Der Bericht weist darauf hin, dass es weiterhin ungewiss sei, ob dieser Umfang mit einem Fokus auf Dachinstallationen erreicht werden könne – unter anderem deshalb, weil das Potenzial an Dachflächen im Rahmen der geltenden Rechtsvorschriften und Förderprogramme bislang nicht kontinuierlich und ausreichend ausgeschöpft werde.
Der Bericht skizziert zunächst die Vorteile dieser Technologie, allen voran das enorme Potenzial. Das theoretische jährliche Stromerzeugungspotenzial wird auf 323 Terawattstunden geschätzt; selbst wenn die Installationsorte auf einen Umkreis von höchstens 300 Metern zum nächstgelegenen Netzeinspeisepunkt beschränkt würden, läge das potenzielle Erzeugungsvolumen immer noch bei 113 Terawattstunden. Die Autoren des Berichts geben an, dass dies fast dem Doppelten des Schweizer Strombedarfs der letzten Jahre entspreche und die Prognosen zum Strombedarf in verschiedenen Netto-Null-Szenarien deutlich übertreffe. Weitere Treiber sind die an geeigneten Standorten mögliche hohe Rentabilität, die Nutzung von Flächen mit eingeschränkter landwirtschaftlicher Eignung, die Diversifizierung landwirtschaftlicher Einkommen, zusätzlicher Nutzen für Pflanzenschutz und Klimaanpassung sowie ein positives öffentliches Image und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz.
In Bezug auf die öffentliche Akzeptanz scheint Agri-Photovoltaik auf grössere Zustimmung zu stossen als herkömmliche bodenmontierte Photovoltaik – selbst in der Schweiz, wo bodenmontierte Anlagen üblicherweise auf starken Widerstand stossen, wie die im Bericht zitierten Studien zumindest nahelegen. Gleichzeitig wird jedoch das Fehlen lokaler Akzeptanz weiterhin als erhebliches Hindernis für Agri-Photovoltaik-Projekte identifiziert; weitere Hindernisse sind unsichere oder unzureichende Rentabilität sowie potenzielle Einschränkungen für landwirtschaftliche Arbeiten, insbesondere dort, wo grosse Maschinen zum Einsatz kommen. Auch die Eigentumsstruktur der Flächen spielt eine Rolle – rund die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Schweiz ist gepachtet. Insgesamt scheinen rechtliche und administrative Hürden jedoch gewichtiger zu sein.
Artikel 24 des Schweizer Raumplanungsgesetzes (RPG) ist die zentrale Bestimmung, mit der sich Agri-Photovoltaik-Projekte auf landwirtschaftlichen Flächen konfrontiert sehen. Diese Bestimmung verlangt, dass die Solarenergienutzung die landwirtschaftliche Produktion nicht beeinträchtigen darf; die Anlagen müssen der landwirtschaftlichen Produktion vielmehr einen Nutzen bringen oder für landwirtschaftliche Tests und Forschung dienen. Allein diese Anforderung erklärt weitgehend, warum es in der Schweiz nur sehr wenige Agri-Photovoltaik-Anlagen gibt. Der Bericht zitiert eine Erhebung aus dem Jahr 2024, die 22 Anlagen bestätigte; der Bericht schätzt die aktuelle Gesamtzahl auf „weniger als 100“, hält diese Schätzung jedoch selbst für zu optimistisch und geht davon aus, dass es sich bei diesen Anlagen vorwiegend um Forschungs- und Pilotanlagen handelt.
Um diesen Zustand zu ändern, formuliert der Bericht eine Reihe von Empfehlungen. Im Bereich der Förderung könnten bestehende Unterstützungsmechanismen an die spezifischen Anforderungen der Agri-Photovoltaik angepasst werden; eine weitere Option wäre die Einführung einer Zusatzprämie zusätzlich zur in Auktionen vergebenen gleitenden Marktprämie (sliding market premium). Seit 2025 ist die gleitende Marktprämie aus Auktionen verfügbar, wird jedoch weiterhin deutlich zu wenig genutzt; ähnliche Prämien gelten bereits für Photovoltaik-Anlagen auf Parkplätzen und für Steildachanlagen, wobei Letztere im Winter relativ hohe Stromerträge erzielen. In der Bodenpolitik sollte sichergestellt werden, dass Agri-Photovoltaik-Flächen weiterhin landwirtschaftliche Direktzahlungen erhalten; die bemerkenswerteste der von den Autoren skizzierten Massnahmen ist die Revision von Artikel 24 des Raumplanungsgesetzes. Der Bericht empfiehlt zudem den Aufbau und die Unterstützung lokaler Beteiligungsstrukturen wie Bürgerbeteiligungsmodelle und lokale Energiegenossenschaften, die Einrichtung spezialisierter Beratungsdienste sowie die Übersetzung nationaler Ziele für erneuerbare Energien in lokale Zielvorgaben; die Kantone sind derzeit zwar für den Grossteil der Agri-Photovoltaik-relevanten Gesetzgebung zuständig, müssen jedoch keine konkreten Ausbauziele erfüllen.
Darüber hinaus empfiehlt der Bericht, von den Nachbarländern zu lernen – einschliesslich der Fehler, die diese bereits gemacht haben. Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich werden als „in der Entwicklung der Agri-Photovoltaik der Schweiz deutlich voraus – sowohl in regulatorischer Hinsicht als auch bei der tatsächlichen Projektumsetzung“ beschrieben. Der Bericht kommt zum Schluss: „Es besteht daher die Möglichkeit, Fehler zu umgehen und sich direkt auf bewährte Massnahmen zu konzentrieren.“
relevante Produkte

DDZY188-Z Einphasen-Prepaid-Smart-Energiezähler
Ningbo SANXING Medical Electric Co., Ltd.


Niederspannungs-Strommessschrank (Metall, Edelstahl)
Anhui Jinma Electric Technology Co., Ltd.



Ölgefüllte Wechselrichter-Stromwandler der LVB-Serie (35–500 kV)
Shandong TaiKai Instrument Transformer Co., Ltd.

.PCS-901 Serie – Komplettes Schutzgerät für Höchstspannungsleitungen (UHV)
Nanjing NR Electric Co., Ltd.
Bidirektionales Seewasser-Absperrventil mit Metall-Hartdichtung
Henan Quanshun Flow Control Science & Technology Co., Ltd.
Weichai Landbasierter Dieselgeneratorsatz WPG110F1
SHANDONG WEICHAI IMPORT & EXPORT CORP.








