Glint Solar bringt Plattform zur Standortauswahl für US-Solar- und Speicherprojekte auf den Markt

2026-09-09 16:16
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de.wedoany.com-Bericht: Am 8. September hat das norwegische Unternehmen Glint Solar, das auf Design- und Standortauswahlsoftware für Photovoltaikprojekte spezialisiert ist, die US-Version seines Land Screening-Tools zur Standortauswahl eingeführt. Mit diesem Tool können in mehreren Bundesstaaten geeignete Flächen für den Bau von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersystemen in großem Maßstab gefiltert werden. Das Tool kombiniert Grundstückssuche und Kartenfilterfunktionen, um Projektgrenzen anhand von Kriterien wie Hangneigung, Umweltauflagen und Nähe zur Netzinfrastruktur festzulegen und anschließend Kandidatenflächen nach bebaubarer Fläche und Grundstücksanzahl zu sortieren.

Eine Karte von Glint Solar.

Land Screening integriert außerdem die Funktionen „Area Insights" und „Buildable Area", mit denen Einschränkungen in ausgewählten Gebieten überlagert angezeigt und bebaubare Bereiche auf Grundlage verschiedener Restriktionen generiert werden können. Die Filterergebnisse können als CSV-Datei exportiert werden und dienen der anschließenden Projektentwicklung, Grundstücksverhandlung und vorläufigen Machbarkeitsanalyse.

Nach derzeitigen öffentlichen Informationen deckt das Tool bereits einige US-Bundesstaaten mit aktiver Solar- und Speicherentwicklung ab. Die von Glint Solar in verschiedenen öffentlichen Kanälen aufgeführten Bundesstaatenlisten weisen Unterschiede auf und umfassen unter anderem Illinois, New York, Pennsylvania, Texas, Maryland und Virginia. Das Unternehmen plant zudem, Land Screening in den kommenden Wochen auf den französischen und deutschen Markt auszuweiten.

Die bestehende Plattform von Glint Solar unterstützt auch die Standortauswahl für BESS-Projekte und ermöglicht eine vorläufige Auswahl von Speicherprojekten anhand von Umspannwerksstandorten, bebaubarer Fläche, Grundstücksbedingungen, Lärmauflagen und potenziellen Erträgen. So kann eine erste Standortbeurteilung vorgenommen werden, bevor externe Planungs- und Beratungsphasen beginnen.

In den USA warten derzeit weiterhin zahlreiche Solar- und Speicherprojekte auf den Netzanschluss. Aktuelle Forschungsdaten zeigen, dass das Gesamtvolumen der Projekte in der Netzanschluss-Warteschlange in den USA bis Ende 2023 bei etwa 2,6 TW lag, davon über 1 TW bei reinen Photovoltaikanlagen. Viele Projekte werden letztlich aufgrund von Anschlusszeiten und Kostenproblemen zurückgezogen. Das neue Tool von Glint Solar richtet sich vor allem an die frühe Projektentwicklungsphase mit Fokus auf Standort- und Netzanschlussbedingungen.

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