EU genehmigt deutschen Kapazitätsmechanismus – Inbetriebnahme 2031
de.wedoany.com-Bericht: Die Europäische Kommission hat einen deutschen Kapazitätsmechanismus genehmigt. Dieser Mechanismus dient der Sicherung der Stromversorgung während der Umstellung des deutschen Stromsystems auf eine weitgehende Dekarbonisierung.

Der als StromVKG-E bezeichnete Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits-und Kapazitätengesetzes (StromVKG-E) wurde im Mai 2026 von der deutschen Bundesregierung verabschiedet, im Juli 2026 vom Bundestag und Bundesrat gebilligt und in Kraft gesetzt; anschließend erteilte die Europäische Kommission ihre Genehmigung.
Dieser marktweite Mechanismus soll 2031 in Betrieb gehen; die Lebenszykluskosten werden auf 156 bis 352 Milliarden Euro geschätzt. Sein Ziel ist es, angesichts der zunehmenden Abhängigkeit Deutschlands von volatiler Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sicherzustellen, dass Erzeugungskapazität, Speicher und nachfrageseitige Flexibilität ausreichen, um den Strombedarf zu decken.
Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber werden im Rahmen wettbewerblicher Auktionen Kapazität beschaffen, die die nationalen Zuverlässigkeitsstandards erfüllt. Der Mechanismus steht Technologien wie Erzeugung, Speicherung und Demand Response offen; sowohl bestehende als auch neue Kapazitäten können teilnehmen, teilweise auch grenzüberschreitende Ressourcen. Die Vertragslaufzeit beträgt maximal 15 Jahre, die Kapazität wird durch Auktionen bestimmt und ab 2031 geliefert.
Zu den Klimavorgaben gehören: Kapazitäten, die 15-Jahres-Verträge erhalten, müssen bis 2045 klimaneutral betrieben werden; neue Gaskraftwerke, die langfristige Kapazitätsverträge anstreben, müssen wasserstofffähig sein, um künftig auf einen anderen Brennstoff umstellen zu können. Deutschland wird zudem Dekarbonisierungsauktionen einführen, um einen Teil der bestehenden Gaskraftwerke bei der Umstellung auf Wasserstoff finanziell zu unterstützen und so das Risiko einer langfristigen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen durch Investitionen in neue und bestehende Gaskapazitäten zu verringern.
Die erste Auktion ist für 2026 angesetzt; bei unzureichender Nachfrage folgt 2027 eine weitere Auktion. Frühe Ausschreibungen konzentrieren sich auf zusätzliche langfristige Kapazität in Deutschland. 2026 werden in zwei Runden insgesamt 9 GW neue langfristige Kapazität freigegeben, je 4,5 GW pro Runde. Diese Kapazität muss mindestens 10 Stunden ununterbrochen mit voller Nennleistung betrieben werden können.
Für 2027 und 2029 sind weitere Auktionen vorgesehen, bei denen nach dem Grundsatz der Technologieneutralität sowohl bestehende als auch neue Kapazitäten teilnehmen können. Mit Ausnahme der ersten Ausschreibungen, die für neue inländische Kapazität in Deutschland reserviert sind, können auch qualifizierte Ressourcen aus EU-Mitgliedstaaten, die direkt mit dem deutschen Stromnetz verbunden sind, an dem Mechanismus teilnehmen.
Die Europäische Kommission schätzt die Kosten des Mechanismus für 2031 auf 1 bis 3 Milliarden Euro, abhängig vom Auktionsergebnis; für die Jahre 2032 bis 2045 werden jährliche Kosten von 0,9 bis 2,3 Milliarden Euro erwartet.
Angesichts des schrittweisen Ausstiegs aus der konventionellen Stromerzeugung und des steigenden Anteils erneuerbarer Energien stellt diese Genehmigung Deutschland ein zusätzliches Instrument für das Management der Versorgungssicherheit zur Verfügung. Die politischen Entscheidungsträger hoffen, durch die Öffnung für Erzeugung, Speicherung und nachfrageseitige Flexibilität einen technologieneutralen Zuverlässigkeitsmarkt zu schaffen, anstatt sich nur auf den Bau neuer steuerbarer Kraftwerke zu verlassen; die Herausforderung besteht darin, den Bedarf an zuverlässiger Kapazität mit dem Ziel der Klimaneutralität Deutschlands bis 2045 in Einklang zu bringen. Für Entwickler und Ausrüstungslieferanten könnten Technologien, die zuverlässige oder flexible Kapazität bereitstellen – wie Batteriespeicher, wasserstofffähige Erzeugung und Demand-Response-Systeme – neue Marktchancen eröffnen.
relevante Produkte









Standard-Düsen-Durchflussmesser
Jinggong Automatic Control Instrument Complete Technology Development Company

Wasserstoffproduktion, Hydrierung, Laden, Betanken und Betanken umfassender Energiestation
Shenzhen Kohodo Hydrogen Energy Co., Ltd.
80-kW-Megawatt-Schnelllademodul TH80F10030C9
Shijiazhuang Tonhe Electronics Technologies Co., Ltd.








