Inbetriebnahme des 233-MW-Kamoa-Projekts von CBE in der Demokratischen Republik Kongo

2026-09-14 10:46
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de.wedoany.com-Bericht: Das von CrossBoundary Energy (CBE) in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) errichtete 233-MW-Solarprojekt Kamoa wurde mit voller Kapazität ans Netz angeschlossen und in den kommerziellen Betrieb überführt. Vom Abschluss des Stromabnahmevertrags bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme vergingen nur 16 Monate – ein neuer Maßstab für die Realisierungsdauer großer Solarprojekte in Afrika.

Bildquelle: Kamoa Copper S.A.

Das Projekt Kamoa setzt hocheffiziente ABC-Module von AIKO ein und ist das erste Projekt in Afrika, das rund um die Uhr Grundlaststrom ausschließlich über ein integriertes Photovoltaik-Speicher-System bereitstellt. Damit bietet es eine replizierbare saubere Energielösung für Bergbaubetriebe, die eine zuverlässige Stromversorgung benötigen und gleichzeitig ihre CO₂-Emissionen senken wollen.

Das Projekt liegt unmittelbar neben dem Kamoa-Kakula-Kupferkomplex, einem der größten Kupferbergbauprojekte der Welt. Abgelegene Bergbauregionen in Afrika sind seit Langem auf Dieselgeneratoren angewiesen, um den kontinuierlichen Betrieb aufrechtzuerhalten. Betreiber müssen dabei sowohl die Schwankungen der Kraftstoffpreise als auch steigende kohlenstoffbezogene Compliance-Kosten tragen.

Für das Projekt Kamoa werden insgesamt rund 360.000 AIKO-Doppelglasmodule mit 655 W und 66 Zellen eingesetzt. Die Serienwirkungsgrade dieser Module erreichen 24,2 %, und die Leistung eines einzelnen Moduls liegt um 30 W über der vergleichbarer Produkte desselben Formats. Ihr Temperaturkoeffizient und ihre Hot-Spot-Unterdrückung tragen zudem zur stabilen Stromerzeugung und Systemsicherheit unter den hohen Temperaturen und der starken Einstrahlung im Bergbaugebiet bei.

Dank niedrigerer Stromgestehungskosten und zuverlässiger Rund-um-die-Uhr-Versorgung ersetzt das Projekt die herkömmliche Dieselstromerzeugung, verringert das Energiepreisrisiko und reduziert den CO₂-Fußabdruck der Kupferproduktion von Kamoa. Angesichts der weltweit zunehmend strengeren Kohlenstoffanforderungen trägt dies auch zur Wettbewerbsfähigkeit der Produkte bei.

Über die 30-jährige Lebensdauer wird das Projekt Kamoa voraussichtlich 7,8 Milliarden kWh Strom erzeugen und jährlich etwa 78.800 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen. Während die Demokratische Republik Kongo eine Diversifizierung ihrer überwiegend auf Wasserkraft basierenden Energieversorgung vorantreibt, liefert das Projekt ein Vorbild für die Integration erneuerbarer Energien und des Bergbaus in Afrika.

Die Realisierung des Projekts Kamoa festigt die Position von AIKO auf dem afrikanischen Photovoltaikmarkt weiter.

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