Vertrag über das 250-Millionen-US-Dollar-Lebensmittelstadt-Projekt im nigerianischen Bundesstaat Benue unterzeichnet

2026-09-14 16:13
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de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung des nigerianischen Bundesstaates Benue und die Rexzodeneh Group Limited haben offiziell eine Vereinbarung über das nationale Lebensmittelstadt-Komplexprojekt unterzeichnet. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf über 250 Millionen US-Dollar, die geplante Gesamtfläche beträgt 30.000 Hektar. In der ersten Phase sollen 12.000 Hektar im Gebiet der lokalen Verwaltungseinheit Otukpo in Ogyoma-Akpa erschlossen werden. Das Projekt wird im Modell Design-Build-Operate-Transfer über 25 Jahre umgesetzt, wobei die für Bauphase und Betrieb erforderlichen Mittel hauptsächlich vom Projektinvestor getragen werden.

Die Lebensmittelstadt soll ein agroindustrielles System aus landwirtschaftlichem Anbau, Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Lagerung, Kühlkettenlogistik, Energie und Markthandel bilden. Geplant sind fünf Hauptverarbeitungslinien, darunter eine Reismühle mit einer täglichen Verarbeitungskapazität von 300 Tonnen Rohreis, eine Maisvermahlungs- und Verpackungsanlage mit 250 Tonnen Tageskapazität, eine Maniokverarbeitungsanlage mit 300 Tonnen Tageskapazität, eine Sojabohnenverarbeitungsanlage mit 250 Tonnen Tageskapazität sowie eine Sojaöl-Raffinerieanlage mit 50 Tonnen Tageskapazität. Zusätzlich ist eine Geflügelfutterproduktionslinie mit einer täglichen Verarbeitungskapazität von 300 Tonnen vorgesehen.

Im Bereich der Energieversorgung plant der Park den Bau eines unabhängigen Hybridenergiesystems mit 20–25 MW, das Erdgas, Solarenergie und Biomasseenergie nutzt, um die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die Kühlkette, die Lagerung und andere Einrichtungen des Parks mit Strom zu versorgen. Das Projekt umfasst außerdem den Bau von internen Straßen, Lagereinrichtungen, Mitarbeiterunterkünften, medizinischen Einrichtungen und weiteren begleitenden Bauwerken. Eine etwa 12 Kilometer lange Anbindungsstraße befindet sich bereits in der Umsetzungsplanung.

Das Projekt soll rund 40.000 Kleinbauern in das Rohstoffversorgungssystem einbinden und etwa 20.000 langfristige direkte Arbeitsplätze schaffen. Die Regierung des Bundesstaates Benue erhält durch die Einbringung von Land und Infrastruktur einen Projektanteil von 10 %, der Anteil der Gemeinden beträgt 5 %. Zudem ist eine lokale Beschäftigungsquote von 70 % vorgesehen. Die koreanische M.K International Inc. wird technische Unterstützung leisten; landwirtschaftliche Mechanisierung, Drohneneinsatz und moderne Agrartechnologie sollen ebenfalls in das Produktionssystem integriert werden.

Mit dieser Unterzeichnung geht das Projekt von der Genehmigungsphase der Staatsregierung in die formelle PPP-Umsetzungsphase über. Nach Abschluss der Erschließung der ersten 12.000 Hektar soll das Projekt schrittweise auf die Regionen Otukpo, Obi und Ado ausgeweitet werden. Die Bauinhalte werden kontinuierlich Nachfrage nach Anlagen zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Getreidelagerung, Kühlkettensystemen, Futtermittelproduktionslinien, Energieausrüstung und Landmaschinen freisetzen.

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