Einem Bericht vom 9. Juli zufolge startete SoftBank in Zusammenarbeit mit Nokia im Juni 2025 einen Freiluftversuch im Tokioter Stadtteil Ginza, um das 7-GHz-Band zu testen. Dabei handelt es sich um eine Zentimeterwellenfrequenz, die für 6G evaluiert wird. Dies ist das erste Mal, dass ein japanischer Telekommunikationsbetreiber einen solchen Versuch durchführt, bei dem es um potenzielle Mobilfunkfrequenzen der nächsten Generation geht.

Der Test umfasste drei vorkommerzielle Basisstationen, die mit dem 7-GHz-Band kompatibel sind und im Zentrum Tokios installiert wurden. Mithilfe der Massive-MIMO-Technologie will SoftBank evaluieren, wie 6G in städtischen Umgebungen eine mit 5G vergleichbare Abdeckung erreichen kann. Das 7-GHz-Band liegt im Frequenzbereich von 7.125 bis 8.400 MHz, der weltweit für 6G in Betracht gezogen und auf der ITU-R-Weltfunkkonferenz 2027 diskutiert werden soll. Das Band wird im 3GPP-Standard als FR3 bezeichnet und bietet in Kombination mit dem bestehenden 5G-Band (6.425 bis 7.125 MHz) fast 2 GHz zusammenhängendes Spektrum und damit eine größere Bandbreite als das Sub-6-Band von 5G (unter 6 GHz).
SoftBank hat eine Testlizenz für das 7-GHz-Band erhalten und führt derzeit Tests auf Dächern in Tokio durch. Dabei werden 7-GHz-Basisstationen neben bestehenden 5G-Sub-6-Basisstationen (3,9 GHz) platziert. Im Test werden Abdeckung und Funkleistung verglichen, um eine kontinuierliche Abdeckung in der Region sicherzustellen. In zukünftigen Phasen werden Messungen im Innen- und Außenbereich durchgeführt, um die laufende 6G-Kommerzialisierungsforschung zu unterstützen.
Dieser Schritt unterstreicht das Engagement von SoftBank, die Telekommunikationsinfrastruktur voranzutreiben, Herausforderungen der städtischen Konnektivität zu lösen und zur Entwicklung globaler 6G-Standards beizutragen.









