Am 17. Juli gab Westinghouse Electric bekannt, dass es mit Google Cloud zusammenarbeiten werde, um mithilfe von Tools künstlicher Intelligenz den Bau neuer Kernkraftwerke zu vereinfachen und den Betrieb bestehender Kernkraftwerke zu verbessern.

Im vergangenen September brachte Westinghouse das HiVE-System auf den Markt, ein generatives KI-System, das auf über 75 Jahren proprietärer Daten, Wissen und Expertise basiert. Das System nutzt ein nukleares Großsprachenmodell-KI-System namens „bertha“, in Erinnerung an Bertha Lamme, die 1893 den ersten Maschinenbauabschluss in den USA erhielt und später die erste von Westinghouse eingestellte Ingenieurin wurde. Westinghouse erklärte, diese kernkraftspezifischen KI-Lösungen würden den Einsatz neuer Kernkraftwerke mit den AP1000-Reaktoren, den AP300-Kleinmodulreaktoren und den eVinci-Mikroreaktortechnologien optimieren.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit haben Westinghouse und Google Cloud erfolgreich den ersten Proof of Concept zur autonomen Generierung und Optimierung modularer AP1000-Bauarbeitspakete implementiert. Dabei kamen die digitale Anlagendesignplattform WNEXUS und HiVE AI von Westinghouse zum Einsatz, ergänzt durch Google Cloud-Technologien wie Vertex AI, Gemini und BigQuery.









