Am 17. Juli unterzeichneten Liberty und Ericsson eine strategische Vereinbarung zum Aufbau des ersten 5G-Standalone-Mobilfunknetzes (5G SA) in Costa Rica. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der digitalen Konnektivität in Mittelamerika. Die Initiative nutzt die fortschrittliche Technologie von Ericsson und zielt darauf ab, digitale Dienste unter Einhaltung hoher Sicherheits- und Zuverlässigkeitsstandards zu verbessern.

Das erste 5G-SA-Netz Costa Ricas und Mittelamerikas nutzt Ericssons Dual-Mode-5G-Kernnetzlösung, die unabhängig von der 4G-Infrastruktur arbeitet. Dieses vollständig native 5G-Netz kann die wachsende Nachfrage nach IoT-Geräten (Internet of Things) decken, mobiles Breitband mit höheren Geschwindigkeiten und geringerer Latenz verbessern und zuverlässige Verbindungen für Verbraucher und Unternehmen gewährleisten. Das Netz unterstützt außerdem schnellere Fixed Wireless Access (FWA)-Dienste und bietet Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen in Gebieten mit eingeschränkter Glasfaser- oder Kabelinfrastruktur.
Das Projekt sieht die Einrichtung von über 1.400 Standorten in ganz Costa Rica vor, die über 3,7 Millionen Nutzern fortschrittliche Mobilfunk- und Internetdienste bieten. Ericssons Radio Access Network (RAN)-Lösung umfasst Geräte wie die Massive-MIMO-TDD-Funkeinheit AIR 3255, die Millimeterwellen-Funkeinheit AIR 5322 und das Single-Band-Funkgerät 4432, die in den Bändern 700 MHz, 3,5 GHz und 26 GHz arbeiten. In Kombination mit Basisbandprozessoren, Antennen und energiesparenden Standortschränken gewährleisten diese Geräte eine flächendeckende Abdeckung, hohe Datenraten und einen niedrigen Energieverbrauch. Das Dual-Mode-5G-Kernnetz, das auf Ericssons Cloud-nativer Infrastruktur aufbaut, unterstützt neue Anwendungen, verbessert das Benutzererlebnis und bietet erweiterte Automatisierungsmöglichkeiten.









