Österreich gibt Ergebnisse der zweiten Runde der Förderanträge für Solar- und Energiespeicher bekannt; Budget auf 48,8 Millionen Euro erhöht.
2025-08-20 17:24
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Das österreichische Wirtschaftsministerium hat kürzlich die Ergebnisse seiner zweiten Runde der Förderanträge für Solar- und Energiespeicher bekannt gegeben. Die Ausschreibung lief vom 23. Juni bis 7. Juli und war mit einem anfänglichen Budget von 12 Millionen Euro ausgestattet. Aufgrund des überwältigenden Antragsvolumens wurde die Gesamtförderung auf 48,8 Millionen Euro erhöht und übertrifft damit das ursprüngliche Budget von 40 Millionen Euro.

Nach vorläufigen Zahlen gingen bei der Förderagentur OeMAG in dieser Förderrunde 9.327 Anträge auf Photovoltaik-Investitionsförderung ein, davon 7.708 für Batteriespeicher. Die Gesamtleistung der Photovoltaikanlagen wird voraussichtlich 218,2 MW erreichen, die Speicherkapazität knapp über 200 MWh. Bei diesen Zahlen handelt es sich um vorläufige Schätzungen. Die endgültigen Zahlen werden nach Prüfung der Anträge und Installation der Anlagen ermittelt.

Die regionale Verteilung zeigt, dass Niederösterreich und Oberösterreich die meisten Anträge stellen, während die Steiermark ebenfalls Anträge im vierstelligen Bereich vorweisen kann. Wien weist mit lediglich 293 Anträgen die geringste Anzahl an Solaranträgen auf, davon 194 mit Energiespeichern.

Österreichs Energieminister Wolfgang Hartmannsdorfer und Energiestaatssekretärin Elisabeth Zechtner erklären in einer gemeinsamen Erklärung: „Die hohe Nachfrage nach Photovoltaikanlagen und Energiespeichern ist ein starkes Signal für die Energiewende. Sie zeigt, dass die Investitionsbereitschaft in Photovoltaikanlagen ungebrochen hoch ist. Mit der gezielten Förderung von erneuerbarem Strom und Energiespeichertechnologien setzen wir Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung und die Energiewende. Jede neu installierte Photovoltaikanlage und jeder zusätzliche Energiespeicher bedeutet für Österreich mehr Sicherheit, Unabhängigkeit und mehr saubere Energie in der Stromversorgung.“

Analysten gehen davon aus, dass die vorzeitige Beendigung der Mehrwertsteuerbefreiung für Solaranlagen durch die Regierung zu dem deutlichen Anstieg der Nachfrage zwischen den beiden Antragsrunden beigetragen haben könnte. In der ersten Förderrunde gingen rund 5.200 Anträge ein, die sich auf knapp 192 Megawatt Photovoltaik-Leistung und rund 120 Megawattstunden unterstützende Energiespeicher belaufen.

Die dritte Runde der Förderanträge in Höhe von 8 Millionen Euro findet vom 8. bis 22. Oktober statt. In dieser Runde erhalten Antragsteller, die von der EAG-Clearingstelle zertifizierte Geräte verwenden, eine zusätzliche Förderung von 10 % „Made in Europe“.

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