Fluence, ein Joint Venture zwischen Siemens und AES, und das südkoreanische Unternehmen ACE Engineering haben in der vietnamesischen Provinz Bac Giang offiziell eine automatisierte Produktionsanlage für Batteriespeicher eröffnet. Die Anlage wird sich auf die Produktion der Energiespeicherlösungen Gridstack Pro und Smartstack konzentrieren und voraussichtlich eine jährliche Produktionskapazität von 35 GWh erreichen. Dies stellt eine deutliche Erweiterung der Produktionskapazitäten von Fluence dar, um der wachsenden weltweiten Nachfrage nach Energiespeichern gerecht zu werden.

„Aufbauend auf unserer langfristigen strategischen Zusammenarbeit mit ACE Engineering wird diese neue Anlage unsere Fertigungskapazitäten auf ein neues Niveau heben“, sagte Julian Nebreda, Präsident und CEO von Fluence. „Durch die Integration von Automatisierung und strenger Qualitätskontrolle können wir Energiespeicherprodukte liefern, die die hohen Standards unserer Kunden erfüllen – und zwar in der Geschwindigkeit und Größenordnung, die den Marktanforderungen entspricht.“ Bis zum 30. Juni 2025 hatte Fluence Energiespeichersysteme mit einer Gesamtleistung von 6,3 GW/16,7 GWh installiert, mit einer vertraglich vereinbarten Reservekapazität von 8,2 GW und einem geplanten und im Bau befindlichen Gesamtprojektvolumen von 35,7 GW/114,3 GWh.
Zuvor war Fluence lange Zeit auf Auftragsfertigung in Vietnam angewiesen und wandte sich später dem US-Markt zu, um die Steuergutschrift des Inflation Reduction Act zu erhalten. Im September 2024 begann das Werk in Utah mit der Produktion von Batteriespeichermodulen auf Basis von in Tennessee produzierten Batteriezellen. Im Mai 2025 nahm das Werk in Goodyear, Arizona, die Produktion auf und konzentrierte sich auf die Herstellung von Stahlgehäusen und Batteriemanagementsystem-Hardware (BMS). Obwohl das Produktionswachstum des US-Werks geringer als erwartet ausfiel, was zu einer Senkung der Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025 auf das untere Ende der Spanne von 2,6 bis 2,8 Milliarden US-Dollar führte, betonte Nebreda: „Da die Produktionskapazitäten schrittweise freigegeben werden, wird erwartet, dass die entsprechenden Umsätze im Geschäftsjahr 2026 wieder anziehen, und der hohe Auftragsbestand (ca. 2,5 Milliarden US-Dollar) wird das Geschäftswachstum unterstützen.“









