Die japanische Forschungsvereinigung für schwimmende Offshore-Windtechnologie (FLOWRA) hat kürzlich eine Absichtserklärung mit dem niederländischen Windenergiehaus HHWE unterzeichnet. Die beiden Parteien wollen gemeinsam eine Zusammenarbeit bei der Technologieentwicklung im Bereich schwimmender Offshore-Windkraft prüfen.

Laut der am 22. September unterzeichneten Vereinbarung werden FLOWRA und HHWE einen Kooperationsrahmen schaffen, um eine Vielzahl von Fragen der schwimmenden Offshore-Windkrafttechnologie eingehend zu erforschen. Diese Zusammenarbeit umfasst nicht nur konkrete gemeinsame Technologieentwicklungspläne, sondern zielt auch darauf ab, Projektkosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche durch technologische Innovationen zu stärken. Arjen Schutten, Geschäftsführer von HHWE, erklärte: „Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur Erschließung des vollen Potenzials schwimmender Offshore-Windkraft. HHWE wird Seite an Seite mit FLOWRA arbeiten, um die Grenzen der Technologie zu erweitern und den Einsatz schwimmender Offshore-Windkraft zu beschleunigen.“
Auch Masakatsu Terazaki, Vorstandsvorsitzender von FLOWRA, blickt voller Erwartungen in die Zusammenarbeit. Er sagte: „Durch diese Kooperation hoffen wir, die Forschung und Entwicklung im Bereich schwimmender Offshore-Windkrafttechnologien zu beschleunigen und das Innovationstempo in der gesamten Windenergiebranche zu fördern.“ Erwähnenswert ist, dass FLOWRA seit Jahresbeginn Absichtserklärungen zur schwimmenden Offshore-Windkraft mit verschiedenen Institutionen unterzeichnet hat, darunter dem American Bureau of Shipping, Det Norske Veritas und dem UK Offshore Renewable Energy Catapult. Die jüngste Vereinbarung besteht mit dem European Marine Energy Centre (EMEC). Die beiden Parteien werden gemeinsam die Möglichkeit prüfen, eine Offshore-Test- und Demonstrationsbasis zu errichten und zu betreiben, um die Forschung, Entwicklung und Anwendung schwimmender Windkrafttechnologie weiter voranzutreiben.









