Total Energy übernimmt Kraftwerksanlagen von EPH zur Erweiterung des integrierten Energiegeschäfts.
2025-11-18 15:30
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Der französische Energiekonzern Total Energy gab am 17. November die Übernahme einer 50-prozentigen Beteiligung am westeuropäischen Portfolio flexibler Stromerzeugungsanlagen des tschechischen Unternehmens EPH in einer reinen Aktientransaktion im Wert von 5,1 Milliarden Euro bekannt. Durch diese Transaktion wird die Netto-Gaskraftwerkskapazität mehr als verdoppelt, um den steigenden Strombedarf von Kunden wie Rechenzentren zu decken.

Im Rahmen der Vereinbarung erhält Daniel Kretinski, Mehrheitsaktionär von EPH, neu ausgegebene Total-Energy-Aktien im Wert von 5,1 Milliarden Euro und wird damit zum drittgrößten Aktionär des Unternehmens. Patrick Pouané, CEO von Total Energy, erklärte gegenüber Investoren: „Damit gehören wir zu den größten Energieunternehmen Europas, steigern unseren Absatz sauberer Energie und eröffnen unserem Handelsgeschäft eine neue Dimension.“ Analysten gehen davon aus, dass diese Akquisition die Marktposition von Total Energy im integrierten Energiegeschäft stärken wird.

Die Transaktion sieht die Gründung eines 50/50-Joint-Ventures vor, das gemeinsam über 14 Gigawatt an Gas- und Biomassekraftwerken sowie Batteriespeichersystemen in Italien, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Frankreich betreiben wird. Total Energy wird diese Kraftwerke jährlich mit rund 2 Millionen Tonnen Flüssigerdgas beliefern und damit eine geschätzte jährliche Stromerzeugung von 15 Terawattstunden erzielen. Diese Anlagen werden es dem integrierten Energiegeschäft ermöglichen, bereits ab 2027 einen Cashflow zu generieren – ein Jahr früher. Bernstein-Analystin Erin Simona bezeichnete den Kaufpreis als „angemessen“ und merkte an, dass der Aktienrückkaufzyklus voraussichtlich fünf bis sechs Quartale umfassen wird.

Kretinski erklärte, diese Zusammenarbeit trage zur Erreichung des strategischen Ziels bei, die derzeit geografisch konzentrierte Präsenz in der EU und Großbritannien zu diversifizieren. Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung bis Mitte 2026 erwartet.

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