Saudi Aramco unterzeichnet LNG-Liefervertrag mit US-amerikanischem Commonwealth LNG
2026-01-15 09:29
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Am 14. Januar berichtete Reuters unter Berufung auf drei informierte Quellen, dass das saudi-arabische Unternehmen Aramco einen langfristigen Liefervertrag mit dem US-amerikanischen LNG-Entwickler Commonwealth LNG unterzeichnet habe. Gemäß der Vereinbarung wird Aramco jährlich 1 Million Tonnen Flüssigerdgas von letzterem beziehen. Der Vertrag enthält zudem eine Option, die es Aramco ermöglicht, die jährliche Liefermenge auf 2 Millionen Tonnen zu erhöhen.

Saudi Aramco strebt danach, seine Geschäftstätigkeit im Bereich Flüssigerdgas auszubauen, insbesondere auf dem US-Markt. Die US-LNG-Kapazitäten sollen in den nächsten vier Jahren voraussichtlich erheblich wachsen. Zuvor hatte Aramco bereits Kooperationen mit anderen US-Energieunternehmen geschlossen, beispielsweise durch die Beteiligung am Rio Grande LNG-Projekt des Unternehmens NextDecade. Das jüngste Abkommen mit Commonwealth LNG ist Teil seiner globalen LNG-Strategie.

Commonwealth LNG plant den Bau einer integrierten LNG-Exportanlage in Cameron, Louisiana, USA. Sein Hauptaktionär Kimmeridge wird die Anlage mit Erdgas aus der Eagle Ford-Schieferformation versorgen. Dieser LNG-Vertrag hilft Commonwealth LNG dabei, sein Projektziel voranzutreiben, nämlich 8 Millionen Tonnen der geplanten Jahreskapazität von 9,5 Millionen Tonnen zu binden, bevor mit dem Bau begonnen wird. Das Unternehmen erwartet, bis Ende des ersten Quartals dieses Jahres eine endgültige Investitionsentscheidung für das LNG-Projekt zu treffen.

Zu den Entwicklungsplänen von Saudi Aramco im LNG-Bereich sagte der Präsident und CEO Amin Nasser in einer Telefonkonferenz mit Analysten im August letzten Jahres: „Unser Ziel ist es, eine LNG-Kapazität von 20 Millionen Tonnen pro Jahr aufzubauen und weltweit zu vermarkten. Projekte mit einer Kapazität von 4,5 Millionen Tonnen pro Jahr sind bereits in Arbeit.“ Reuters kontaktierte sowohl Commonwealth LNG als auch Saudi Aramco zu dieser Vereinbarung, aber beide Seiten äußerten sich zunächst nicht dazu.

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