Hydnum Steel hat kürzlich erfolgreich einen Netzanschluss am Knotenpunkt Brazatortas in der Provinz Ciudad Real, Spanien, erhalten, was einen entscheidenden Schritt für den Bau des ersten sauberen Stahlwerks des Landes markiert. Laut dem staatlichen Amtsblatt wurde dem Unternehmen eine Produktionskapazität von 500 Megawatt genehmigt, die voraussichtlich ausreichen wird, um seine Lichtbogenöfen mit Strom zu versorgen. Diese Genehmigung wird als wichtiger Meilenstein für dieses innovative Projekt auf der Iberischen Halbinsel angesehen.
Hydnum Steel strebt danach, ein zuverlässiger Lieferant für sauberen Stahl in Europa zu werden. Seine vollständig digitalisierte Anlage wird Warmwalzstahl effizient und nachhaltig produzieren, um umweltfreundliches Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Das Werk wird Lösungen für stahlverbrauchende Branchen anbieten, die ihre Produktionsprozesse dekarbonisieren müssen, und gleichzeitig Flachstahlprodukte liefern, die derzeit auf dem EU-Markt knapp sind. Da europäische Länder jährlich fast 11 Millionen Tonnen Stahl importieren, plant Hydnum Steel eine anfängliche Jahresproduktion von 1,5 Millionen Tonnen mit einem Endziel von 2,7 Millionen Tonnen. Der Bau des Projekts soll 2026 beginnen und erfordert eine Gesamtinvestition von über 1,5 Milliarden Euro. In der Startphase wird das Projekt mehr als 400 direkte Arbeitsplätze schaffen, wobei die endgültige Zahl voraussichtlich 1.000 überschreiten wird.
Bei der Genehmigung der Netzanschlüsse priorisierte das Ministerium für den ökologischen Wandel Projekte, die die Emissionen erheblich reduzieren können. Die Investitionsgröße und der geplante Fertigstellungstermin wurden ebenfalls in die Bewertung einbezogen. Hydnum Steel schnitt in diesen Aspekten hervorragend ab. Durch den vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe wird das Unternehmen 100 % erneuerbare Energien nutzen und im Vergleich zu traditionellen Hochofen-Stahlwerken eine Emissionsreduzierung von bis zu 98 % erreichen.









