Am 30. Oktober schlug das Team für innovative Züchtung von Nutzpflanzen mittels Genomdesign am Shenzhen Institute of Agricultural Genomics der Chinesischen Akademie der Agrarwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Nanjing Agricultural University erstmals eine „Plug-in“-Strategie zur Züchtung von Krankheitsresistenz vor. Diese Forschung stellt einen weiteren bedeutenden Durchbruch im Rahmen des „Superior Potato Project“ dar und liefert ein leistungsstarkes Werkzeug für die Resistenzzüchtung von Kartoffeln. Die entsprechenden Forschungsergebnisse wurden in *Nature* veröffentlicht.
Laut einem Bericht des Landwirtschaftsministeriums der Republik Belarus vom 19. September betrug der durchschnittliche Kartoffelertrag in Belarus 340 Cent pro Hektar, ein Anstieg von 30,4 Cent pro Hektar gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, also eine Steigerung von 9,8 %.
Ein Unternehmen in der kasachischen Region Almaty hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem multinationalen Konzern PepsiCo unterzeichnet. Im Rahmen der Vereinbarung haben die beiden Parteien mit der Erprobung der Produktion von importiertem Kartoffelchip-Saatgut begonnen. Dies wurde dem Gouverneur der Region auf der Website des kasachischen Kartoffelverbands mitgeteilt.
Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage haben die belarussischen Behörden beschlossen, die Anbaufläche für Kartoffeln bis 2025 um 17,3 % auf 19.700 Hektar zu erhöhen. Dies geht aus einem Bericht hervor, den das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der Republik Belarus nach einem Treffen unter Vorsitz von Landwirtschafts- und Ernährungsminister Juri Gorlow veröffentlichte. Die Anbaufläche beträgt im Jahr 2024 16.800 Hektar, ein Rückgang um 29.000 Hektar.
Die Pressestelle des russischen Föderalen Dienstes für Landwirtschaft und Wildtierschutz teilte Agricultural Expert mit, dass sich Russlands Kartoffelimporte seit Jahresbeginn um mehr als das 2,5-fache auf 376.100 Tonnen erhöht hätten, hauptsächlich aus Ägypten.