Die Federal Railroad Administration (FRA) hat neue Vorschriften für technologiegestützte Gleisinspektionen genehmigt
2025-12-08 09:39
Quelle:Federal Railroad Administration (FRA)
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Die FRA genehmigte am Freitag einen Antrag auf Ausnahmeregelungen, die es Güterverkehrsunternehmen ermöglichen, bei Gleisinspektionen verstärkt auf Technologie zurückzugreifen und so die Häufigkeit manueller Inspektionen zu reduzieren, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Diese Entscheidung basiert auf einem Antrag der Association of American Railroads (AAL) zur Aktualisierung der seit 1971 geltenden Anforderungen an manuelle Inspektionen.

Die AAL argumentierte in ihrem Antrag, dass die aktuelle automatisierte Gleisinspektionstechnologie Probleme frühzeitig erkennt und somit die Beibehaltung der bisherigen Häufigkeit manueller Inspektionen überflüssig macht. Die AAL verwies auf Langzeittestergebnisse von BNSF und Norfolk Southern Railroad, die zeigen, dass selbst eine Reduzierung der manuellen Inspektionen von zweimal wöchentlich auf zweimal monatlich die Sicherheit verbessert. Der von der FRA genehmigte Plan sieht eine Inspektionshäufigkeit von einmal wöchentlich vor. Die Behörde stellte außerdem klar, dass schwerwiegende Gleismängel unverzüglich behoben werden müssen und alle Mängel innerhalb von 24 Stunden behoben sein sollten.

Die Gewerkschaft der Gleisinspektoren äußerte Bedenken hinsichtlich dieser Entscheidung. Tony Caldwell, Präsident der Brotherhood of Railroad Maintenance Workers, erklärte: „Diese Mängel treten täglich landesweit auf, und wir können sie visuell erkennen, aber diese Maschinen können sie nicht aufspüren.“ Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass die bestehende Technologie Probleme wie Schotterverschiebungen, Bewuchs, Schienenrisse oder morsche Schwellen möglicherweise nicht erkennen kann und Schwierigkeiten hat, Kombinationen kleinster Mängel zu erkennen, die zu Entgleisungen führen könnten. Sie ist der Ansicht, dass automatisierte Geräte manuelle Inspektionen ergänzen, aber nicht ersetzen sollten.

Eisenbahnunternehmen liefern unterschiedliche Daten und Sichtweisen. BNSF Railroad erklärte, dass sich diese Technologie in ihren Tests als „sensibler und effektiver als manuelle Inspektionen im Rahmen des alten Systems bei der Erkennung von Mängeln in der Netzgeometrie erwiesen hat“. Konkrete Daten zeigen, dass in einem zweijährigen Testabschnitt die Kombination der Technologie mit reduzierten Inspektionen zu deutlich mehr Mängeln pro 100 Meilen Gleis führte als die alleinige Verwendung manueller Inspektionen. Mike Rush, Senior Vice President für Sicherheit und Betrieb bei der American Railroad Association, erklärte, dass automatisierte Systeme die endgültige Leistungsfähigkeit der Gleise überwachen und geometrische Veränderungen auf Probleme in der darunterliegenden Struktur hinweisen können.

Die Federal Railroad Administration (FRA) ist nach einer Evaluierung der Ansicht, dass die Häufigkeit visueller Inspektionen durch den regelmäßigen Einsatz automatisierter Systeme angemessen reduziert werden kann. Diese Anpassung ermöglicht es den Inspektoren außerdem, sich stärker auf Ausrüstung zu konzentrieren, die einer manuellen Prüfung bedarf, wie z. B. Weichen, und auf spezielle Inspektionen nach Katastrophen. Die Erfahrungen der Norfolk Southern Railroad während ihrer Testphase zeigten, dass sich die Inspektoren verstärkt auf Bereiche konzentrieren konnten, die von der Technologie nicht abgedeckt wurden, was zu einer allgemeinen Verbesserung der Sicherheit führte.

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