INA schließt Modernisierung der Raffinerie Rijeka ab – 4 Mio. Tonnen Verarbeitungskapazität pro Jahr
2026-03-17 11:20
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Die kroatische Öl- und Gasgesellschaft INA hat ihr Modernisierungsprojekt in der Raffinerie Rijeka abgeschlossen. Mit der Inbetriebnahme der Anlage für verzögerte Verkokung und der dazugehörigen Einrichtungen wurde die jährliche Rohölverarbeitungskapazität der Raffinerie auf 4 Millionen Tonnen erhöht, wodurch ein breiteres Spektrum an Rohölen, einschließlich schwerer Öle, verarbeitet werden kann. Durch dieses Upgrade wird aus der gleichen Rohölmenge mehr hochwertiges Produkt gewonnen, und der Anteil von Diesel am Gesamtproduktionsvolumen wird voraussichtlich um etwa 30 % steigen. Dies ist von strategischer Bedeutung für die Marktversorgung während der kroatischen Hauptsaison.Bild der Raffinerie Rijeka

Die Produktion ist nicht mehr von importiertem Vakuumgasöl (VGO) abhängig, was die Energiesicherheit Kroatiens stärkt und die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen verringert. An der Eröffnungszeremonie nahmen Vertreter der kroatischen und ungarischen Regierung, Botschafter mehrerer Länder, Mitglieder der regionalen und lokalen Gemeinschaft sowie die Geschäftsführung von INA und der MOL-Gruppe teil.

Vor der Zeremonie wurde im Rahmen des nationalen Aufbau- und Resilienzplans mit dem Wirtschaftsministerium eine Zuwendungsvereinbarung für den Bau einer Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff in der Raffinerie Rijeka unterzeichnet. INA investiert über 60 Millionen Euro in den Bau von Anlagen für die Produktion und Verteilung von grünem Wasserstoff, einschließlich eines 10-MW-Elektrolyseurs und eines 11-MW-Solarkraftwerks. Der produzierte grüne Wasserstoff wird hauptsächlich für den Verkehr und für Prozesse in der Raffinerie selbst verwendet werden. Die Bauarbeiten sollen Ende 2026 abgeschlossen sein, die erste Produktion von grünem Wasserstoff wird für 2027 erwartet. Die Zuwendungsvereinbarung in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro wurde von INA-Vorstandsvorsitzender Zsuzsanna Ortutay und Vorstandsmitglied Hrvoje Šimovic gemeinsam mit Wirtschaftsminister Ante Šušnjar und dem Direktor des Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz, Luka Balen, unterzeichnet.

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