Südafrikas Manganerzhafenprojekt im Hafen von Ngqura schreitet zügig voran, erhebliche Kapazitätssteigerung erwartet
2026-03-24 09:18
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Der Tiefwasserhafen von Ngqura in der südafrikanischen Provinz Ostkap, ursprünglich in den späten 1990er Jahren geplant, zielte darauf ab, das regionale Wirtschaftswachstum durch Infrastrukturinvestitionen zu fördern. Der Hafenbau begann 2002, der Betrieb startete 2009, konzipiert als Umschlagzentrum für Container und Tor für Massengüterexporte. Obwohl ursprünglich geplant war, den Manganexport vom Hafen Port Elizabeth hierher zu verlagern, ist dieser Umzug nach über zwei Jahrzehnten noch nicht abgeschlossen und zählt zu den langlebigsten Projekten im südafrikanischen Hafenumbau.

Das Manganexportmuster hat sich in dieser Zeit verändert. Als bedeutender Manganproduzent verzeichnete Südafrika steigende Exportmengen, doch logistische Engpässe führten zur Verteilung der Fracht auf mehrere Häfen, darunter Port Elizabeth, Saldanha Bay, Richards Bay, Durban, East London und Maputo. Unzureichende Bahnkapazitäten veranlassten den Transport eines Teils des Erzes per Lkw, was die Kosten erhöhte. Transnet treibt aktuell den Bau des Manganterminals in Ngqura voran. Produzenten werden zur Teilnahme an Ausschreibungen ermutigt. Bei Umsetzung könnte die Kapazität von etwa 5,5 Millionen Tonnen pro Jahr auf 16 Millionen Tonnen steigen, doch der Erfolg hängt von verbesserter Hinterlandlogistik ab.

Die politischen Rahmenbedingungen haben sich gewandelt. Öffentlich-private Partnerschaften werden im Hafen- und Bahnsektor nun gefördert, anders als vor zwanzig Jahren, als Konzessionsvorschläge auf Eis gelegt wurden. Institutionen wie die Weltbank und die Afrikanische Entwicklungsbank betonen die Bedeutung logistischer Reformen für Afrikas Mineralwertschöpfungsketten. Ob das Manganterminal in Ngqura zu einem Hauptexporttor wird, hängt von der Effizienz des Bahnanschlusses und der Wiederherstellung des Vertrauens in die Logistikkette ab. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob dieses lang verzögerte Projekt seine angestrebten Ziele erreichen kann.

Daten zeigen, dass Südafrika im Jahr 2025 etwa 26,2 Millionen Tonnen Manganerz exportierte, hauptsächlich in asiatische Märkte, darunter China, Indien und andere Länder. Etwa 14 bis 16 Millionen Tonnen wurden per Bahn transportiert, der Rest per Lkw. Südafrika verfügt über etwa 70 % der weltweit bekannten Manganressourcen und ist ein bedeutender globaler Manganproduzent. Der Fortschritt des Ngqura-Projekts wird die Effizienz des südafrikanischen Manganexports und die regionale Wirtschaftsentwicklung beeinflussen.

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