Der griechische unabhängige Übertragungsnetzbetreiber IPTO hat kürzlich eine internationale wettbewerbliche Ausschreibung veröffentlicht, um den Bau einer 150-kV-Freileitung in Griechenland zu vergeben. Das Projekt zielt darauf ab, das Umspannwerk Sfikias mit der Region Aeginio zu verbinden, um die regionale Stromübertragungskapazität zu erhöhen. Der geschätzte Wert des Projekts beträgt etwa 7,5 Millionen Euro.
Laut den Ausschreibungsinformationen umfasst das Bauvorhaben für die 150-kV-Freileitung die Materiallieferung und Bauausführung. Es ist geplant, einen qualifizierten internationalen Auftragnehmer durch ein offenes Bieterverfahren auszuwählen. Nach Fertigstellung wird die Leitung die Übertragungskapazität und Betriebszuverlässigkeit des regionalen Stromnetzes effektiv steigern und eine stabilere Versorgung für die umliegende Industrie und Haushalte gewährleisten. IPTO erklärt, dass dieses Projekt Teil der Modernisierung der griechischen Netzinfrastruktur ist und darauf abzielt, die Zuverlässigkeit und Effizienz der Stromversorgung zu verbessern, um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und den wachsenden Energiebedarf zu unterstützen.
Die Angebotsfrist endet am 21. April 2026. Die IPTO-Zentrale in Athen, Griechenland, wird für den Empfang und die Bearbeitung der relevanten Angebotsunterlagen zuständig sein. Dieses Projekt ist eine der wichtigen Investitionen Griechenlands in den Bereich der Übertragungsnetze in den letzten Jahren und wird voraussichtlich mehrere internationale Energieingenieurbüros zur Teilnahme an der Ausschreibung anziehen, wodurch lokale Arbeitsplätze geschaffen und der Technologieaustausch gefördert wird. Als Betreiber des griechischen Stromübertragungssystems treibt IPTO kontinuierlich Netzmodernisierungen voran, um die Integration erneuerbarer Energien und die regionale Stromvernetzung zu unterstützen.









