Die indische Central Electricity Authority (CEA) hat kürzlich den nationalen Kraftwerksplan für die Jahre 2026-27 bis 2035-36 veröffentlicht, einen wichtigen Bestandteil des langfristigen Stromversorgungsrahmens des Landes. Dem Plan zufolge soll die Gesamtkapazität Indiens bis 2035-36 auf 1.121 Gigawatt (GW) anwachsen, wobei nicht-fossile Energiequellen fast 70 % ausmachen werden – ein deutlicher Hinweis auf den signifikanten Fortschritt bei der Energiewende zu erneuerbaren Energien.
Im Bereich der Speichersysteme prognostiziert die CEA den Einsatz von 80 GW Batteriespeichern und den Bau von Speichereinrichtungen mit einer Gesamtleistung von 174 GW/888 GWh bis 2035-36, einschließlich 94 GW Pumpspeicherkapazität. Diese Speicherprojekte werden als Kernfaktoren für die Integration großer Mengen erneuerbarer Energien in das Netz angesehen. Batteriespeicher sollen vor allem für kurzfristige Anwendungen wie Lastspitzenausgleich und Netzstabilisierung dienen, während Pumpspeicher die längerfristige Bedarfsregulierung unterstützen.
Im Bereich der erneuerbaren Energien sieht der Plan vor, die Kapazitäten für Solarenergie und Windenergie auf 509 GW bzw. 155 GW zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Kohlekraftkapazität bei etwa 315 GW gehalten werden, um notwendige Netzunterstützung und Flexibilität bereitzustellen. Dieser nationale Kraftwerksplan zielt darauf ab, die Stabilität und Nachhaltigkeit der Stromversorgung zu gewährleisten und eine solide Grundlage für die künftige Energiestruktur Indiens zu schaffen.









