Ocean Winds hat für das Offshore-Windprojekt High Sea Wind in der australischen Region Gippsland kürzlich wichtige Untersuchungsarbeiten gestartet, um die Grundlage für den weiteren Bau und die Genehmigungsanträge des Projekts zu schaffen. Das Projekt ist mit einer geplanten Kapazität von voraussichtlich 1,3 GW ausgelegt. Nach Fertigstellung könnte es etwa eine Million Haushalte im Bundesstaat Victoria mit Strom versorgen und jährlich schätzungsweise 5,3 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen einsparen.
Um eine präzise Standortwahl und den Schutz der Ökosysteme zu gewährleisten, hat Ocean Winds in Zusammenarbeit mit EGS Survey Pty Ltd eine viermonatige geophysikalische Untersuchung gestartet. Die Untersuchung nutzt Sonartechnologie mit geringen Auswirkungen und wird durchgehend von Beobachtern für Meeressäuger überwacht, um die Störung der Meeresumwelt zu minimieren. Die Ergebnisse werden zur Planung der Windturbinenanordnung, der Kabeltrassenführung und der anschließenden Umweltverträglichkeitsprüfung genutzt und bilden die Grundlage für das Projektdesign.
Zudem hat Ocean Winds in Zusammenarbeit mit TGS das EOLOS schwimmende LiDAR-Bojensystem eingesetzt, um Windgeschwindigkeiten, Wellendaten und andere Umweltparameter zu erfassen. Diese Daten sollen helfen, die Windturbinenauswahl und die Stromerzeugungseffizienz zu optimieren und damit die technische Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit des Projekts zu verbessern. Das High Sea Wind-Projekt liegt in einer Schlüsselregion für die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Australien und trägt zur Erreichung der erneuerbaren Energieziele des Bundesstaates Victoria bei. Der Fortschritt der aktuellen Untersuchungsarbeiten markiert einen wichtigen Schritt des Projekts von der Planungsphase in die Bauvorbereitungsphase.









