Die deutsche Regierung hat kürzlich angekündigt, im Rahmen ihres Klimaschutz-Sofortprogramms 2026 zusätzliche 12 Gigawatt Onshore-Windkraftleistung auszuschreiben. Diese Maßnahme wird etappenweise umgesetzt und entspricht der Installation von etwa 2000 Windkraftanlagen, deren Stromerzeugung mit der von 15 bis 20 Gaskraftwerken vergleichbar ist.
Die neuen Onshore-Windkapazitäten sollen bis 2030 dazu beitragen, den Verbrauch von Erdgas und Kohle erheblich zu reduzieren und gleichzeitig etwa 6,5 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen zu vermeiden. Laut durchschnittlichen Großhandelspreisen des vergangenen Jahres könnten jährlich etwa eine Milliarde Euro an Erdgasimportkosten eingespart werden. Darüber hinaus wird erwartet, dass diese 12 GW Onshore-Windkraft den Großhandelsstrompreis bis 2030 um 0,6 Cent pro Kilowattstunde senken werden.
Das Programm umfasst 67 konkrete Maßnahmen mit dem Ziel, bis 2030 über 25 Millionen Tonnen CO₂ einzusparen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffimporten zu verringern. Die Regierung gab an, in den nächsten vier Jahren insgesamt 8 Milliarden Euro bereitzustellen, um diese Maßnahmen zu unterstützen und Deutschland bei der Erreichung des Ziels von 115 GW Onshore-Windkraftkapazität bis 2030 voranzubringen.









