de.wedoany.com-Bericht: Das britische Nationale Ozeanographiezentrum (NOC) hat kürzlich eine Kooperation mit der portugiesischen Regionalagentur für Forschung, Technologie und Innovation (ARDITI) auf Madeira vereinbart, um gemeinsam die Meeresforschungsfähigkeiten im Nordatlantik zu stärken. Diese Zusammenarbeit wird von der britischen Botschaft in Lissabon unterstützt. Als Teil der Vereinbarung hat ARDITI zwei ferngesteuerte autonome Unterwasserfahrzeuge (AUVs) erworben, die vom NOC entwickelt wurden. Die Gesamtkosten betragen 4,3 Millionen Euro.
Von den beiden AUVs ist eines für eine maximale Tauchtiefe von 1.500 Metern ausgelegt und dient der Erfassung ozeanographischer und biogeochemischer Daten. Das andere Fahrzeug kann bis zu 6.000 Meter tief tauchen und ist für Tiefsee-Kartierungsmissionen vorgesehen. Die Roboter nutzen ein Open-Source-Betriebssystem und können sowohl mit unbemannten Oberflächenfahrzeugen als auch mit konventionellen Forschungsschiffen zusammenarbeiten. Betrieb und Verwaltung erfolgen über die Meeresbeobachtungsstation auf Madeira.
Das NOC gab an, dass dies der erste Verkauf seiner autonomen Unterwasserrobotik an eine öffentliche Forschungseinrichtung sei – und nicht über einen kommerziellen Vertrag. Dies biete ein neues Modell für künftige internationale Kooperationen und den Export britischer Meerestechnologie. Das Abkommen enthalte Sicherheitsklauseln, die eine spätere Zusammenarbeit mit Ländern, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden, einschränken.

Die britische Botschaft in Lissabon hatte im Oktober letzten Jahres an Bord des königlichen Forschungsschiffes „Discovery“ auf Madeira eine Veranstaltung zur Feier dieser Partnerschaft ausgerichtet. Bereits im Februar 2025 hatte während eines Aufenthalts der „Discovery“ in Lissabon ein Rundtischgespräch zur Meeresforschung stattgefunden. Die Botschaft plant für 2026 ein Symposium zur Meeresüberwachung, um weitere Möglichkeiten für gemeinsame Forschung und Innovation zwischen Großbritannien und Portugal zu identifizieren. Dieser Einsatz positioniert Madeira als einen internationalen Knotenpunkt für Tests und Forschung mit Tiefsee-Unterwasserrobotern.
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