Roadways UK setzt bei Straßenbauarbeiten auf den A26- und A259-Trassen auf Kaltasphalt-Emulsionstechnologie
2026-04-17 09:25
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de.wedoany.com-Bericht: Das britische Unternehmen Roadways hat kürzlich auf den Abschnitten A26 Beddingham und A259 Winchelsea in East Sussex, England, Straßenbauarbeiten mit kaltem, emulsionsbasiertem Asphaltmaterial durchgeführt. Das Unternehmen übernahm dabei die Rolle des Hauptauftragnehmers, Materialherstellers und -verlegers und produzierte das Material aus Kaltasphaltemulsion in seiner Recyclinganlage in East Sussex. Dieser Kaltasphalt wird unter Verwendung von 100 % recyceltem Gesteinskörnungsmaterial hergestellt, wodurch der Einsatz von Primärmaterial in der Deckschicht entfällt. Der während der Bauarbeiten von der Straße entfernte Fräsaushub wurde zur Wiederverwertung in die Anlage zurückgebracht.

Bild der Straßenbauarbeiten

Indem das Produkt als gleichwertiger Ersatzstoff gemäß Klausel 948 der „Specification for Highway Works“ positioniert wurde, konnte Roadways langwierige Testverfahren vermeiden. Das Unternehmen gibt an, dass dies die erste Anwendung dieser Art im strategischen Straßennetz unter der Verwaltung von National Highways sei, was die Einführung kohlenstoffarmer Alternativen beschleunigen könnte. Der Erfolg des Projekts wurde durch eine frühzeitige Einbindung ermöglicht, bei der Roadways Designfragen aufwarf und so die Zusammenarbeit mit National Highways und den Projektplanern förderte. Dabei bewies Roadways, dass dieses Kaltasphaltmaterial innerhalb der bestehenden Spezifikationen als direkter Ersatz für AC20-Bindemittel verwendet werden kann. Das Unternehmen arbeitete außerdem mit Nynas zusammen und setzte das Emulsionsprodukt Nymuls CP 50 ein.

Es wurden etwa 1.300 Tonnen Material geliefert, was zu einer geschätzten Einsparung von 23 bis 25 Tonnen CO₂-Emissionen führte. Die CO₂-Reduktion wurde durch den Wegfall der energieintensiven Heißherstellung und -verlegung sowie durch die „Rückfracht“-Logistik erreicht, bei der der neue Asphalt angeliefert und der Fräsaushub gleichzeitig abtransportiert wurde. Durch die Nutzung dieser Rückfracht und die Vermeidung leerer Rückfahrten wurden weitere 2,4 Tonnen CO₂ eingespart. Brancheninformationen zufolge kann dieses Kaltasphaltmaterial im Vergleich zu traditionellem Heißasphalt eine Reduzierung des grauen Kohlenstoffs um etwa 40 % ermöglichen. Karin Jones, leitende Ingenieurin bei Roadways, erklärte: „Mit den Projekten A259 und A26 haben wir bewiesen, dass kaltes Emulsionsasphalt als vollständig spezifikationskonformer, gleichwertiger Ersatzstoff für Binderschichten im strategischen Straßennetz verwendet werden kann.“

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