Quaise Energy kündigt 50-Megawatt-Geothermieprojekt im US-Bundesstaat Oregon an
2026-04-27 16:30
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de.wedoany.com-Bericht: Quaise Energy hat den detaillierten Entwicklungsplan für das Projekt Obsidian vorgestellt. Die Anlage im US-Bundesstaat Oregon soll Strom aus ultrascharfer geothermischer Energie gewinnen. In der ersten Phase ist eine installierte Leistung von 50 Megawatt geplant, die voraussichtlich 2030 in Betrieb gehen soll, während Phase zwei ein Ziel von 250 Megawatt vorsieht. Das Unternehmen sucht Finanzierungen und Zuschüsse in Höhe von 200 Millionen US-Dollar und finanziert außerdem der Oregon State University Forschungsarbeiten zur Simulation extremer unterirdischer Bedingungen.

Auf dem Stanford Geothermal Workshop 2026 stellte Daniel W. Dichter, leitender Maschinenbauingenieur, die Projektdetails vor. Das Gelände befindet sich südlich des Newberry National Volcanic Monument; Quaise hat bereits Explorationsrechte für 1.334 Acres erworben. Die geothermische Gradienten in diesem Gebiet betragen etwa 100 °C/km, und es gibt zwei geophysikalische Anomalien. Quaise plant die Erschließung zweier geklüfteter Reservoire mit Temperaturen von 315 °C bzw. 365 °C, wobei für jedes Reservoir ein Injektions- und zwei Produktionsbohrungen niedergebracht werden sollen. Die ersten Bohrungen erfolgen mittels konventioneller Technik; für die tieferen Bohrungen kommt Millimeterwellentechnologie zum Einsatz. Das Kraftwerk besteht aus zwei Einheiten, die jeweils einem Reservoir zugeordnet sind, mit einem Gesamtziel von 50 Megawatt.

Derzeit stehen die Bauarbeiten für die Zufahrtsstraße und die Bohranlage kurz vor dem Abschluss. Die Bohrung der tiefen Bestätigungsbohrung ist für das zweite Quartal 2026 geplant, im dritten und vierten Quartal sollen die ersten EGS-Bohrungen (Enhanced Geothermal Systems) niedergebracht und stimuliert werden, und noch vor Jahresende sind Zirkulationstests vorgesehen. Gleichzeitig laufen die Verarbeitung magnetotellurischer Daten und die Verfeinerung der Lagerstättenmodelle; zudem werden Stützmittel und Zonenisolierungsgeräte im Labor getestet.

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