de.wedoany.com-Bericht: Der isländische Energieversorger Reykjavik Energy (Orkuveitan) hat im Gebiet Meitlar in Hellisheidi ein neues Geothermalvorkommen entdeckt. Der Vorstandsvorsitzende Saevar Freyr Thráinsson erklärte in einem Interview mit dem isländischen Rundfunk, dass bereits zwei Bohrungen mit Temperaturen von etwa 275°C niedergebracht wurden. Eine dritte Bohrung sei geplant, um das Ressourcenpotenzial und die Wirtschaftlichkeit zu bestätigen. Die Entdeckung befindet sich in der Nähe des Hellisheidi-Kraftwerks, einer der größten Geothermieanlagen Islands, und ist das Ergebnis von rund zehnjähriger Erkundung.
Thráinsson sagte: „Das befindet sich in Hellisheidi, genauer gesagt in Meitlar.“ Er fügte hinzu, dass die Bestätigung durch die dritte Bohrung einen bedeutenden Fortschritt für den isländischen Energiesektor darstellen würde. Die Ressource könnte schätzungsweise den Heizbedarf von etwa 110.000 Einwohnern für die nächsten zwölf Jahre decken. Gleichzeitig kann die heißere Ressource auch zur Stromerzeugung genutzt werden, was den Mehrwert erhöht. Reykjavik Energy plant, in den nächsten fünf Jahren rund 230 Milliarden Isländische Kronen (etwa 1,6 Milliarden Euro) in das gesamte Unternehmen zu investieren.
Das Unternehmen treibt zudem Tiefbohrprojekte voran, mit dem Ziel, an Orten wie Nesjavellir Tiefen von 2,5 Kilometern zu erreichen, wo Temperaturen von über 400°C erwartet werden. Dabei arbeitet es mit internationalen Partnern zusammen und erhält europäische Fördermittel. Gleichzeitig wird erforscht, wie Mineralien aus der Thermalflüssigkeit entfernt werden können, was die Wärmerückgewinnung um bis zu 30% steigern könnte. Diese Entdeckung fällt in eine Phase intensiver Aktivitäten im isländischen Geothermiesektor, einschließlich neuer Bohrungen und politischer Maßnahmen.
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