de.wedoany.com-Bericht: Deutschland – Die Stadt Wuppertal beginnt mit der Sanierung des Kiesbergtunnels. Der etwa einen Kilometer lange Straßentunnel wurde 1970 eröffnet und gilt als Europas erste doppelstöckig ausgelegte Straßentunnelröhre. Die obere Ebene verfügt über zwei Fahrspuren in eine Richtung, die untere über zwei Fahrspuren in die Gegenrichtung. Der Tunnel verbindet die Autobahnkreuzung A46 Wuppertal-Sonneborn mit dem Süden Wuppertals. Das Projekt wird vom Landesbetrieb Straßenbau NRW betreut.

Der Kiesbergtunnel ist seit über 50 Jahren in Betrieb. Es gibt zahlreiche Probleme mit der Bausubstanz und der Sicherheitstechnik. Mangelhafte Abdichtung führt zu Wassereintritten, Feuchtigkeit, Schäden an Beton und Bewehrung sowie winterlicher Eisbildung. Die dauerhafte Feuchtigkeit hat zudem Störungen an Schaltschränken, Kabeln und technischen Systemen verursacht. Seit den 1970er-Jahren haben sich die Sicherheitsanforderungen in Bezug auf Brandschutz, Belüftung und Notfluchtwege erheblich verändert. Die einzige Möglichkeit, den Straßentunnel umfassend zu sanieren, ist eine vollständige Vollsperrung des Verkehrs.
Zu den Sanierungsarbeiten gehören die Abdichtung und eine neue wasserführende Innenschale zur äußeren Versiegelung der Tunnelröhre, der Rückbau der unteren Röhrensohle sowie der Decke zwischen Unter- und Obergeschoss und der Einbau einer neuen Fahrbahnplatte. Im Zuge der Arbeiten wird das Querprofil an die Verkehrsprognose angepasst: je Fahrtrichtung eine Fahrspur und schmale Seitenstreifen. Außerdem werden Beleuchtung, Belüftung, Sicherheitstechnik und Steuerungssysteme erneuert. Dank der verbesserten Belüftung können dann wieder Lastkraftwagen den Tunnel nutzen. Der Tunnel war ursprünglich für eine Kapazität von rund 25.000 Fahrzeugen/Tag ausgelegt, wird aber laut Prognose nur etwa 15.000 Fahrzeuge/Tag abwickeln. Weitere Arbeiten betreffen die Brücken, Tunnelportale, Stützwände, Entwässerungs- und Regenrückhaltebecken. Dazu gehört auch der Ersatz der L 70-Überführung an der Viehhofstraße. Das gesamte Projekt wird voraussichtlich zwei Jahre dauern.
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