de.wedoany.com-Bericht: Der australische Entwickler für erneuerbare Energien Tilt Renewables plant die Entwicklung von bis zu 10 Gigawatt (GW) an Wind-, Solar- und Batterieprojekten im australischen Outback, insbesondere nördlich von Broken Hill im äußersten Westen von New South Wales. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Region über hervorragende Wind- und Solarressourcen verfügt, der Schlüssel zum Projekt liegt jedoch im Bau neuer Übertragungsleitungen für den Netzanschluss.
Tilt Renewables betreibt bereits den 200-Megawatt-Windpark Silverton und das 50-Megawatt-Solarkraftwerk Broken Hill in der Nähe von Broken Hill und plant, in noch abgelegenere Gebiete zu expandieren. In der Unternehmensbroschüre wird darauf hingewiesen, dass die geringe Bevölkerungsdichte, wenige Landnutzungskonflikte und weniger bedrohte Arten in der Region dazu beitragen, Planungshindernisse zu reduzieren. Tilt-CEO Anthony Fowler erklärte, es habe erste Gespräche mit lokalen Landpächtern, Viehzüchterverbänden und indigenen Organisationen gegeben. Er bezeichnete den Plan als „Outback Energy"-Projekt, das zu einem wichtigen Motor für die Energiewende Australiens werden könnte.
Anthony Fowler sagte: „Unsere Erfahrungen in Broken Hill und Silverton zeigen, dass die Wind- und Solarressourcen in der Region hervorragend sind, daher ist es nur folgerichtig, weitere Möglichkeiten zu erkunden." Er ergänzte, dass die nächtlichen Windressourcen besonders reichhaltig seien, genau dann, wenn die Energienachfrage ihren Höhepunkt erreiche.
New South Wales plant, innerhalb eines Jahrzehnts alte Kohlekraftwerke zu ersetzen, doch das langsame Entwicklungstempo hat zur Verschiebung der Stilllegung zweier Kohlekraftwerke geführt. Derzeit ist landesweit nur ein einziges Windprojekt im Bau, und Tilt ist einer der derzeit aktivsten Windparkentwickler. Das Unternehmen hat kürzlich die Finanzierung kleinerer Projekte in Südaustralien und Westaustralien abgeschlossen und verfügt in New South Wales über das gigawattstarke Windprojekt Liverpool Range, das bereits von der Bundesregierung unterstützt wird.
Fowler betonte, dass sich die Planung noch in einem frühen Stadium befinde und die Projekte noch Jahre dauern könnten, die frühzeitige Bekanntgabe jedoch der Transparenz diene. Er erwähnte: „Die entscheidende Frage ist, eine sekundäre Übertragungsverbindung zur Ostküste sicherzustellen, bevor neue Projekte in der Region entstehen." Tilt hat bereits im Januar bei AEMO einen Vorschlag eingereicht und um die Prüfung neuer Übertragungsleitungen gebeten. Das Unternehmen gehört zusammen mit Squadron Energy, Ark Energy, Voyager Renewables und drei weiteren zu insgesamt sechs Unternehmen, die die Einrichtung einer „Outback Renewable Energy Zone" vorschlagen, die nach vollständiger Inbetriebnahme über 10 GW an neuer erneuerbarer Energieerzeugung unterstützen soll. Der Vorschlag weist darauf hin, dass bestehende Zonen für erneuerbare Energien durch Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz und Landprobleme eingeschränkt werden.
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