Boeing-Chef wird Trump bei China-Besuch begleiten, um großen Flugzeugauftrag abzuschließen
2026-05-09 15:20
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de.wedoany.com-Bericht: Der Vorstandsvorsitzende des US-Flugzeugherstellers Boeing, Kelly Ortberg, wird voraussichtlich in der kommenden Woche die Handelsdelegation von US-Präsident Donald Trump bei deren Besuch in China begleiten. Der amerikanische Flugzeugbauer sucht die Unterstützung des Weißen Hauses, um einen seit langem erwarteten Flugzeugauftrag chinesischer Fluggesellschaften abzuschließen.

Reuters berichtete am 7. Mai 2026, dass die Trump-Regierung plane, die Vorstandsvorsitzenden von Boeing, Nvidia, Apple, ExxonMobil, Qualcomm, Blackstone, Citigroup und Visa zu dieser China-Reise einzuladen. Qualcomm hat den Erhalt der Einladung bestätigt, während Boeing eine Stellungnahme ablehnte. Trump plant für den 14. und 15. Mai 2026 ein Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Peking.

Laut Berichten US-amerikanischer und chinesischer Medien könnte dieses potenzielle Auftragspaket bis zu 500 Boeing 737 MAX-Flugzeuge und rund 100 Großraumflugzeuge umfassen. Diese Flugzeuge würden wahrscheinlich auf mehrere chinesische Fluggesellschaften verteilt und nicht an eine einzelne vergeben, was dem bisherigen Muster chinesischer Flugzeugbestellungen entspricht, die über staatliche Beschaffungskanäle angekündigt wurden. China verfügt über eine breite Basis von Betreibern der Boeing 737 MAX: 13 chinesische Inlandsfluggesellschaften betreiben 97 Flugzeuge des Typs 737 MAX, wobei China Southern Airlines, Air China und Hainan Airlines die größten Betreiber sind.

Ortberg hat deutlich gemacht, dass Boeing ohne die Hilfe der Trump-Regierung nicht mit einem Großauftrag aus China rechnet. Er sagte im April 2026 gegenüber Reuters: „Ohne die Unterstützung der Regierung erwarte ich kurzfristig keine großen Aufträge aus China. Das ist wirklich etwas, das eng mit den Bemühungen der Regierung verbunden ist."

Seit 2017 hat China keine großen Boeing-Aufträge mehr erteilt. Die letzte große Bestellung Chinas bei Boeing erfolgte während Trumps erster Amtszeit, als Boeing und die China Aviation Supplies Holding Company im November 2017 anlässlich von Trumps Staatsbesuch in Peking einen Auftrag und Absichtserklärungen über 300 Flugzeuge im Listenwert von über 37 Milliarden US-Dollar bekannt gaben.

Anhaltende Handelsspannungen zwischen den USA und China, Exportkontrollen sowie die Auswirkungen des Iran-Krieges lassen das Geschäft weiterhin mit Unsicherheiten behaftet sein. Jeder Flugzeugauftrag erfordert eine Einigung zwischen Boeing, den chinesischen Fluggesellschaften, chinesischen Regierungsvertretern und der Trump-Regierung.

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