Gemeinsame Erklärung Australiens und Japans fördert Zusammenarbeit bei sechs wichtigen Mineralienprojekten
2026-05-09 15:22
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de.wedoany.com-Bericht: Australien und Japan haben diese Woche in Canberra eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien unterzeichnet. In der Erklärung heben beide Seiten sechs wichtige Mineralienprojekte hervor, an denen Unternehmen wie Ardea Resources, Lynas Rare Earths, Alcoa, Australian Magnesium, Tivan und RZ Resources beteiligt sind. Diese Projekte werden als strategisch bedeutsam für die Diversifizierung der Lieferketten und die Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheitskooperation beider Länder eingestuft.

Das Kalgoorlie Goongarrie Hub Nickelprojekt von Ardea Resources ist eines der Kernprojekte, die in der Erklärung genannt werden. Andrew Penkethman, Managing Director und CEO von Ardea, sagte: „Die Aufnahme des Kalgoorlie Nickelprojekts Goongarrie Hub in die gemeinsame Erklärung Australiens und Japans zur Stärkung der Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien ist eine wichtige Anerkennung des strategischen Wertes dieses Projekts für beide Länder." Er fügte hinzu: „Der Goongarrie Hub verfügt über eine der größten Nickel-Kobalt-Mineralressourcen und Erzreserven in Australien und sogar in den entwickelten Ländern." Das Projekt wird von einem Joint Venture zwischen Ardea, Sumitomo Metal Mining und Mitsubishi Corporation entwickelt und durch das Wirtschaftssicherheitshilfeprogramm der japanischen Regierung unterstützt. Export Finance Australia (EFA) und die US-amerikanische Export-Import Bank haben unverbindliche, bedingte Unterstützung signalisiert.

Der Seltene-Erden-Produzent Lynas Rare Earths ist ebenfalls ein Hauptnutznießer der Erklärung. Das Unternehmen erhält seit 2011 finanzielle Unterstützung aus Japan und hat kürzlich die Produktion von schweren Seltenen Erden aufgenommen. Durch die Unterzeichnung eines neuen Memorandum of Understanding mit Japan Australia Rare Earths Limited (JARE) hat Lynas die Beziehungen zu seinen japanischen Partnern gestärkt. Die Vereinbarung deckt verschiedene Stufen der Wertschöpfungskette für Seltene Erden ab, einschließlich einer festen Abnahmevereinbarung über 5.000 Tonnen Neodym-Praseodym (NdPr) pro Jahr bis 2038. Die Vereinbarung beinhaltet auch einen Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm NdPr sowie die Klausel, dass Lynas bis zu 75 % seiner schweren Seltenerdoxide dem japanischen Markt liefert. Das Gallium-Rückgewinnungsprojekt von Alcoa in Westaustralien wird besonders erwähnt. Es wird durch eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung mit Japan Australia Gallium Joint Venture (JAGA) vorangetrieben, einem Joint Venture zwischen Sojitz Corporation und der Japan Organization for Metals and Energy Security (JOGMEC), das Gallium für Halbleiter, LEDs und Solarzellen produzieren soll.

Australian Magnesium ist mit einer geplanten Pilotanlage für Magnesiumlegierungen in Collie, Westaustralien, an der Erklärung beteiligt. Geplant ist die Herstellung von hochreinem Magnesium in einem kohlenstoffarmen Verfahren für den Einsatz in Leichtbaufahrzeugen und der Luft- und Raumfahrt. Das japanische Handelshaus Hanwa Co., Ltd. und die japanische Regierung haben bereits Interesse an dem Vorhaben bekundet. Das Speewah-Flussspatprojekt von Tivan in Westaustralien wird ebenfalls in der Erklärung aufgeführt. Sumitomo Corporation, JOGMEC und Tivan gründen ein Joint Venture zur Produktion von Säurespat für die Herstellung von Flusssäure für Halbleiter und Elektrofahrzeuge, wofür ein unverbindliches Unterstützungsschreiben von Export Finance Australia vorliegt. Das sechste Unternehmen, RZ Resources, besitzt das Copi-Projekt für kritische Mineralien in New South Wales. An diesem Mineralsand- und Seltene-Erden-Projekt sind JX Metals Corporation und Marubeni Corporation beteiligt. Die gemeinsame Erklärung umfasst zudem australische Regierungshilfen von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar sowie japanische Investitionen und Zuschüsse in Höhe von rund 370 Millionen US-Dollar für strategische Projekte.

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