de.wedoany.com-Bericht: Der CEO und Generaldirektor von Rete Ferroviaria Italiana (RFI, Teil der FS-Gruppe), Aldo Isi, hat kürzlich auf einer Pressekonferenz in Rom die neuesten Daten zum Ausbau des italienischen Schienennetzes vorgestellt: Das Gesamtinvestitionsvolumen für 2025 beläuft sich auf 11,6 Milliarden Euro – der höchste Wert in der Geschichte von RFI. Derzeit sind täglich 1.300 Baustellen im gesamten italienischen Netz aktiv, die Großprojekte, laufende Instandhaltung und technologische Modernisierungen umfassen.

Laut einer offiziellen Mitteilung der Ferrovie dello Stato Italiane ist dieses Investitionsvolumen in das italienische Schienennetz auf die Umsetzung des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans (PNRR) sowie die beschleunigte Umsetzung von Programmen zur Netzstärkung und -instandhaltung zurückzuführen. Von den 25 Milliarden Euro an PNRR-Mitteln, die der FS-Gruppe zugewiesen wurden, waren bis Februar 2026 bereits 18 Milliarden Euro im Einsatz. Die 2025 umgesetzten Projekte haben eine Produktionsleistung von 20,5 Milliarden Euro und ein BIP-Wachstum von 8,6 Milliarden Euro generiert sowie entlang der verbundenen Wertschöpfungsketten 112.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Was die bevorstehenden Inbetriebnahmen betrifft, so soll der Abschnitt Neapel–Cancello, ein weiterer Teil der Hochgeschwindigkeits-/Hochleistungsstrecke Neapel–Bari, voraussichtlich Anfang Juli 2026 eröffnet werden. In der zweiten Jahreshälfte 2026 wird der Knoten Genua seinen sechsgleisigen Ausbau abschließen und die erste Bauphase des neuen Bahnhofs Roma Pigneto wird fertiggestellt. Im Norden des italienischen Netzes soll die Strecke Brescia–Verona, Teil des Hochgeschwindigkeits-/Hochleistungskorridors Mailand–Venedig, voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 eröffnet werden. Ebenfalls in Betrieb gehen werden die ersten vier konventionellen Strecken, die mit dem ERTMS-System ausgerüstet sind.
Die Investitionen von RFI sind im Vergleich zu 2023 um 49 % gestiegen. Von den gesamten 11,6 Milliarden Euro fließen 37 % in die Instandhaltung und Verbesserung der Resilienz der Infrastruktur des italienischen Schienennetzes und 63 % in große strategische Projekte. Zu den Prioritäten des Infrastrukturplans gehört der Bau neuer Hochgeschwindigkeitsstrecken mit dem Ziel, die an das Hochgeschwindigkeitsnetz angebundene Bevölkerung um 30 % zu erhöhen, gleichzeitig die Anbindung an Häfen, Flughäfen und Logistikdrehkreuze zu stärken, die Digitalisierung des Schienennetzes voranzutreiben und die Klimaresilienz zu verbessern.
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