PROMECON aus Deutschland stellt Infrarot-Messsystem für Tertiärluft vor, das den stabilen Betrieb von Zementöfen unterstützt
2026-05-25 16:14
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de.wedoany.com-Bericht: Die PROMECON GmbH hat ein neues System namens McON IR Compact vorgestellt, das auf Infrarot-Messtechnik basiert und eine kontinuierliche Echtzeitüberwachung des Tertiärluftstroms im laufenden Betrieb von Zementwerken ermöglicht.

McON IR Compact System

Dieses System zielt darauf ab, die langjährige Herausforderung der Prozessregelung zu lösen, den Tertiärluftstrom unter den extremen Betriebsbedingungen eines Zementdrehrohrofens genau zu überwachen. Das McON IR Compact nutzt eine patentierte Infrarot-Flugzeitmesstechnik und kommt ohne Kalibrierung oder Wartungseingriffe aus.

Eine präzise Messung des Tertiärluftstroms ist entscheidend für den stabilen Betrieb des Drehrohrofens. Das System ist für den zuverlässigen Betrieb bei Temperaturen von bis zu 1.200 °C und in einer Umgebung mit abrasivem Klinkerstaub ausgelegt. Seine vektorbasierte digitale Messarchitektur stellt sicher, dass die Messwerte unbeeinflusst von Drallströmungen, Staubablagerungen oder Drift bleiben – Bedingungen, unter denen herkömmliche Messsysteme oft an ihre Leistungsgrenzen stoßen.

Das McON IR Compact ist vollständig nicht-invasiv konzipiert und benötigt keine K-Faktoren, Rekalibrierungen oder regelmäßige Nachjustierungen, was einen jahrelangen unterbrechungsfreien Betrieb ermöglicht. Dieses Design unterstützt direkt die Anlagenverfügbarkeit und reduziert den Wartungsaufwand, der mit Prozessinstrumenten in Hochtemperaturbereichen verbunden ist.

PROMECON hat das McON IR Compact bereits in mehreren Zementwerken eingesetzt, darunter im polnischen Warta-Zementwerk. Anlagenbetreiber berichten, dass das System hilft, Verstopfungen zu erkennen, die Spülzyklen von Gasbrennern zu optimieren und präzise Durchflussdaten für KI-gestützte Prozessoptimierungsprogramme zu liefern. Zu den praktischen Ergebnissen gehören ein stabilerer Ofenbetrieb, eine verbesserte Prozessregelung und eine frühzeitigere Erkennung von Prozessstörungen.

Auf energetischer Ebene tragen die Tertiärluft-Echtzeitdaten dazu bei, die Belastung des Saugzuggebläses zu reduzieren und Prozessschwankungen im thermischen Prozess auszugleichen. Dies führt zu einem geringeren Brennstoff- und Energieverbrauch, weniger ungeplanten Stillständen und einer messbaren Reduzierung von Stickoxid-Spitzenwerten (NOx). Dieser Effekt wirkt sich direkt auf die nachgelagerten Kosten von Anlagen aus, die selektive katalytische Reduktions- (SCR) oder selektive nicht-katalytische Reduktionssysteme (SNCR) betreiben, um die Emissionsvorschriften einzuhalten.

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