de.wedoany.com-Bericht: Das Frachtaufkommen der Russischen Eisenbahn (RZD) belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 548,9 Millionen Tonnen, ein Rückgang um 1 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Juni allein wurden 90,2 Millionen Tonnen befördert, ein Anstieg um 1 % gegenüber dem Vorjahr – der dritte Monat in Folge mit positivem Wachstum.
Nach Angaben der Pressestelle der Russischen Eisenbahn (RZD) vom 1. Juli umfassten die Haupttreiber des Frachtwachstums im Juni: einen Anstieg des Kohleverkehrs um 11,1 % im Vergleich zum Vorjahr, einen Anstieg des Getreidetransports um 36,5 % und einen Anstieg des Kupfererztransports um 10,8 %. Der Transport von Zement und Holz verzeichnete den zweiten Monat in Folge ein positives Wachstum mit Zuwächsen von 6,7 % bzw. 4,2 %. Auch Eisen-Mangan-Erz, Schrott und Düngemittel verzeichneten Wachstumsraten von 3,7 %, 3,4 % bzw. 0,2 %.

Im Juni erreichten die Exportfrachttransporte auf der Schiene in östlicher Richtung 14,5 Millionen Tonnen, ein Anstieg um 10,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Davon stiegen Düngemittel um 14 %, Mineralölprodukte um 21,7 %, Metallerze um 21,9 %, Getreide um das 14,3-fache, Kohle um 9,2 %, Chemikalien um 43,5 % und Containerfracht um 4,3 %.
Von April bis Juni verzeichnete der Schienengüterverkehr in Russland ein kontinuierliches Wachstum: im April um 1,9 %, im Mai um 0,5 % und im Juni um 1 %. Die Verkehrsleistung (Tonnenkilometer) wuchs schneller – im April und Mai jeweils um 4,1 %, im Juni um 4,5 %. Dass die Verkehrsleistung schneller wächst als das Frachtaufkommen, ist hauptsächlich auf die zunehmende Verlagerung der russischen Logistik auf längere Strecken, insbesondere in östlicher Richtung, zurückzuführen, was zu einer Erhöhung der Transportdistanzen führt.






