de.wedoany.com-Bericht: Der Strategische Planungsausschuss des Rates von East Cheshire wird am 27. Mai zusammentreten, um drei wichtige Wohnbauanträge zu prüfen. Dabei wurden sowohl der Vorschlag von Harworth für 660 Wohneinheiten in Wistaston als auch der überarbeitete Plan von Bruntwood für 145 Wohneinheiten im Booths Park in Knutsford von den Beamten zur Genehmigung empfohlen. Der Antrag von Muller in Audlem könnte jedoch aufgrund technischer Probleme scheitern.
Der Antrag des börsennotierten Immobilienriesen Harworth wurde zur Genehmigung empfohlen. Das Projekt zielt darauf ab, eine Baugenehmigung („outline planning permission") für bis zu 660 Wohneinheiten und ein Nachbarschaftszentrum auf einem als „Grüne Lücke" ausgewiesenen Gelände östlich der Middlewich Road zu erhalten. Das Projekt mit dem Namen Crewe West wurde letztes Jahr zur Planung eingereicht. Obwohl die Bebauung zu einer Verringerung der strategischen Grünen Lücke führen wird, erklärten die Beamten, dass der Rat von East Cheshire nicht nachweisen könne, über einen Fünfjahresvorrat an Bauland für Wohnraum zu verfügen, und dass keine wesentlichen Probleme in Bezug auf Ökologie, den Schutz öffentlicher Wegerechte, Hochwasserrisiko und Umweltauswirkungen festgestellt wurden. Der Plan kann 30 % bezahlbaren Wohnraum vorsehen. Der Gemeinderat von Wistaston lehnt das Vorhaben ab, zudem gingen bereits rund 120 Protestschreiben ein. Die Planung wurde dennoch zur Genehmigung empfohlen, mit wesentlichen Auflagen wie 30 % bezahlbarem Wohnraum und einem Bildungsbeitrag von 1,4 Millionen Pfund. Das Gelände grenzt an die Siedlungsgrenze von Crewe. Die Erschließung erfolgt über einen neu zu bauenden dreiarmigen Kreisverkehr an der Wistaton Green Road, und das Nachbarschaftszentrum wird rund 8.000 Quadratfuß Einzelhandels- und andere Einrichtungen bieten. Etwa 52 Acres Land werden als öffentliche Freifläche genutzt. Das Planungsbüro Turley berät Harworth.
Der Antrag von Bruntwood auf Erteilung einer Baugenehmigung („outline planning permission") für das Wohnprojekt Booths Park in Knutsford wurde im März zurückgestellt, da der Ausschuss weitere Informationen anforderte. Nun wurde eine Obergrenze von 145 Wohneinheiten festgelegt, weniger als die ursprünglich geplanten 160. Die genaue Anzahl wird im Rahmen der Vorbehaltsgenehmigung („reserved matters") festgelegt. Verschiedene Abteilungen des Rates hatten Bedenken gegen 160 Wohneinheiten geäußert, doch gegen die neue Zahl gibt es keine Einwände, und auch der Ökologiebeauftragte zeigte sich mit den Vorschlägen zufrieden. Der Stadtrat von Knutsford unterstützt den Plan nun. Eine Änderung im Bericht der Beamten sieht vor, die Wohnbebauung aus dem Zentrum des Geländes zu entfernen; dieser Bereich wird nun als Grünfläche ausgewiesen, um eine für alte Bäume geeignete Umgebung zu schaffen. Um Probleme mit öffentlichen Wegerechten zu lösen, wird die Einrichtung mehrerer neuer Wege innerhalb und um die Bebauung herum sowie die Aufwertung anderer Wege vorgeschlagen. Ein weiterer Antrag für eine neue Zufahrtsstraße zum Wohngebiet wurde ebenfalls zur Genehmigung empfohlen. Gary Halman Land & Planning, Calderpeel und Planit arbeiten mit dem Antragsteller zusammen.
Das Cheshire-Unternehmen Muller bemüht sich um eine Baugenehmigung („outline planning permission") für bis zu 116 Wohneinheiten (einschließlich 35 bezahlbarer Wohnungen) auf einem Gelände westlich der Moorsfield Avenue und des Tollgate Drive. Berrys und Barrie Newcombe Associates fungieren als Berater. Das Gelände liegt in der offenen Landschaft, angrenzend an die Siedlungsgrenze von Audlem, wobei der Shropshire Union Canal seine östliche Grenze bildet. Der Bericht der Beamten führt den potenziellen wirtschaftlichen Nutzen und die nachhaltige Lage des Projekts detailliert aus, weist jedoch auf weiterhin bestehende knifflige technische Detailfragen hin. Auf dem Antragsgelände gibt es erhebliche Höhenunterschiede, wobei das Gelände zum River Weaver und zum Shropshire Union Canal hin steil abfällt. Der Antrag hat nicht nachgewiesen, dass die Topografie ausreichend berücksichtigt wurde oder dass die geplante Bebauung ohne umfangreiche Erdarbeiten oder Stützmauern realisiert werden kann, die den Charakter und das Erscheinungsbild des Gebiets beeinträchtigen oder den Baumbestand auf dem Gelände schädigen würden. Darüber hinaus würde der Vorschlag die wichtige, weitläufige Sichtachse von der Moorsfield Avenue aus beeinträchtigen. Daher wird empfohlen, den Antrag abzulehnen.
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